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Artikel und Hintergründe zum Thema

Produktion erweitert und modernisiert

Melanie Steinbeck,

Liebherr eröffnet neues Hydraulikzylinder-Werk in Oberopfingen

Nach rund drei Jahren Bau- und Umzugsphase hat die Liebherr-Components Kirchdorf GmbH ihr neues Hydraulikzylinder-Werk in Oberopfingen (Deutschland) in Betrieb genommen. Drei Hallenkomplexe und zwei Verwaltungsgebäude erweitern die Fläche um rund 46.000 qm. Mit der Fertigstellung ist nun auch die mechanische Fertigung am Standort Oberopfingen angesiedelt – zuvor war sie in Kirchdorf an der Iller.

Das Komponentenwerk für Hydraulikzylinder von Liebherr umfasst nach der zweiten Bauphase rund 69.000 Quadratmeter © Liebherr

„Mit diesem Schritt befinden sich alle Unternehmensbereiche an einem Ort und schaffen so die Voraussetzung für mehr Effizienz und eine optimale Lieferversorgung. Gleichzeitig entstehen im Hydraulikbagger-Werk Kapazitäten für weiteres Wachstum“, erklärt das Unternehmen.

Fertigung und Investitionen

Besonders anspruchsvoll war die Überführung der mechanischen Fertigung während der laufenden Produktion. Nach dem Umzug stehen 33 Fertigungsmaschinen an ihrem neuen Platz, ergänzt durch rund 20 neue Anlagen. Die neue Produktions- und Verwaltungsfläche vergrößert das Werk um 46.000 qm.

„Wir freuen uns, dass wir nach rund sieben Jahren, in denen wir die Herausforderungen von zwei Standorten bewältigen mussten, nicht nur unsere ganze Belegschaft unter einem Dach haben, sondern auch die Gelegenheit nutzen können, uns für die Zukunft richtig aufzustellen“, sagt Ulrich Hammerle, Geschäftsführer für Produktion und Technik.

Highlights des neuen Standorts sind unter anderem das hochautomatisierte Sägezentrum und die zentrale Kühlschmierstoffversorgung für zerspanende Maschinen. Ziel ist eine effizientere Arbeitsweise und geringere Durchlaufzeiten.

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Nachhaltigkeit im Neubau

Das Werk ist nach DIN EN ISO50001 zertifiziert und nutzt ein ganzheitliches Energiemanagementsystem. Abwärme-Dämmung, Wärmepumpentechnik und eine eigene PV-Anlage mit 1.768 Solarpaneelen versorgen den Großteil des Strombedarfs selbst.

Ein Wärmerückgewinnungssystem nutzt die Produktionswärme zur Hallenklimatisierung, und eine moderne Verdampfungsanlage bereitet verbrauchtes Wasser auf, um die Abwassermenge zu reduzieren. Liebherr setzt damit auf Energieeffizienz und Ressourcenschonung.

Feierliche Eröffnung des Hydraulikzylinder-Werk in Oberopfingen

Im November 2025 wurde der Neubau durch die Familie Liebherr im Beisein des Bürgermeisters und des Ortsvorstehers eingeweiht. „Dieses Projekt wäre ohne das Engagement unserer Mitarbeitenden und einer gründlichen Projektorganisation nicht realisierbar gewesen. Dank dieser gemeinsamen Anstrengung verlief der Umzug rückblickend sehr gut“, so Thomas Sonntag, Geschäftsführer für Administration und Vertrieb.

Eröffnungszeremonie des neuen Werks (v.l.n.r.): Ulrich Hammerle und Thomas Sonntag, Geschäftsführer der Liebherr-Components Kirchdorf GmbH; Jan Liebherr, Präsident des Verwaltungsrats der Liebherr-International AG; Rainer Langenbacher, Bürgermeister von Oberopfingen; Willi Liebherr, Mitglied des Verwaltungsrats der Liebherr-International AG; Reinhardt Schwarz, Ortsvorsteher von Oberopfingen. © Liebherr

Nach dem Umzug beschäftigt das Werk in Oberopfingen rund 550 Mitarbeitende. „Unsere Kunden und Partner können wir nun bestmöglich versorgen und gleichzeitig unser Produktspektrum erweitern.“ Der Neubau setzt ein starkes Zeichen für die Region und die Zukunft der Komponentenfertigung.

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