Wirtschaft + Unternehmen

Lenze holt Innovation von der Hochschule

"Wir sind schon heute sehr stark praxisorientiert und gut vernetzt mit den Unternehmen in der Automatisierungsregion Ostwestfalen-Lippe. Die Lehre profitiert vom Input aus der Industrie", begründet Borcherding die Motivation der Hochschule OWL, gemeinsam mit Lenze einen Meilenstein in punkto Kooperation zu erreichen. Von der Industrie in die Hochschule und wieder zurück: Der 45jährige Prodekan des Fachbereichs Elektrotechnik und Technische Informatik und Chef des Labors für Leistungselektronik und Elektrische Antriebe am Fachbereich ist für Lenze kein Unbekannter. Borcherding leitete vor seinem Wechsel zur Hochschule OWL von 2000 bis 2003 die Servoregler-Entwicklung in Groß Berkel.

Lenze beflügelt eigene Innovation durch Hochschulforschung.

"So eine Vereinbarung hat es bei uns bisher noch nicht gegeben", stellt Dekan Professor Dr. Uwe Meier bei der Vertragsunterzeichnung fest und ist davon überzeugt, dass das engere Zusammenrücken "für beide Seiten ein Gewinn sein wird". Ein Gewinn deshalb, weil Lenze im Innovationsbereich von den Erkenntnissen eines aktiv forschenden Professors inklusive seines Fachbereichs profitiert, während die Hochschule in Lemgo wiederum wertvolles Wissen über konkrete Trends und Problemlagen der Industrie erhält.

Hochschulpräsident Tilmann Fischer würdigte die noch engere Vernetzung zwischen Hochschule und Industrie, weil die Forschung zum Vorteil der Unternehmen dazu beitragen könne, zukunftsweisende Richtungen einzuschlagen. Frank Maier, Vorstand der Lenze SE, definierte den künftigen Tätigkeitsschwerpunkt von Prof. Borcherding vor allem im Segment der mechatronischen Systeme. Ansatzpunkte und konkrete Aufgabenstellungen für Innovationen gebe es reichlich: Simulationsverfahren bei der Maschinenkonzeption und darauf abgestimmte Antriebsauslegung sei nur ein Beispiel, Regelungen ohne oder mit sehr günstigen Rückführungen und neue Werkstoffe zwei weitere. bw

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