Kamera für Kurzwellenspektrum

Infraroter Blick durch Glas

Die Flir-Kamera A6260sc wurde speziell für das IR-Kurzwellenspektrum (SWIR) im Wellenlängenbereich von 0,9 bis 1,7 Mikrometer optimiert. Dadurch kann sie durch Glas sehen, aufgetragene Farbschichten, im Lebensmittelsektor durch die oberste Schicht von Früchten oder bei Operationen durch Blut hindurch direkt auf das Gewebe.

Die Flir-Kamera A6260sc kann durch Glas sehen, aufgetragene Farbschichten, durch die oberste Schicht von Früchten oder bei Operationen durch Blut hindurch direkt auf das Gewebe. (Bild: Flir)

Die Kamera eignet sich besonders für Anwendungen wie die Laser-Profilerfassung und die Überprüfung von Silizium-Wafern. Ihr Sensor ermöglicht einen Verstärkungsfaktor von bis zu 75x. Sie lässt sich flexibel einsetzen, da Anwender Kameraeinstellungen wie die Bildrate, Integrationszeit und Fenstergröße nach ihren Wünschen konfigurieren können.

Die A6262sc hat einen Spektralbereich von 0,6 bis 1,7 Mikrometer, der nicht nur das infrarote Kurzwellenspektrum umfasst, sondern mit 600 Nanometer bis in den visuellen Bereich erweitert wurde. Dadurch habe die Kamera besondere Eigenschaft, so Flir: Glas ist für Wärmebildkameras normalerweise undurchsichtig, aber die A6262sc ermöglicht mit ihrem Visgaas-Detektor und ihrem besonderen Spektralbereich nicht nur den Blick durch Glas. Sie sieht auch durch aufgetragene Farbschichten oder im Lebensmittelsektor durch die oberste Schicht von Früchten (Schale) hindurch. Bei medizinischen Operationen ermöglicht sie mitunter einen Blick direkt durch Blut hindurch auf das Gewebe. Mit diesen Eigenschaften eignet sich die Kamera auch für Hochtemperatur-Messungen in einem Ofen, einem Hochofen oder einer Klimakammer.

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Anpassbare Bildraten und Triggern

Diverse Parameter der A6260sc sind anwenderseitig einstellbar, einschließlich Integrationszeit und Bildwiederholfrequenz, so dass eine Optimierung für jede Anwendung individuell festgelegt werden kann. Für maximale Flexibilität kann die Kamera mit externen Ereignissen und Geräten synchronisiert und über diese getriggert werden. Das Gerät bietet eine integrierte Flat-Field-Blende, die für eine detektorseitig einheitliche Bildqualität manuell oder automatisch gesteuert werden kann.

Die A6260sc und die A6262sc arbeiten nahtlos mit der ResearchIR-Max-Software zusammen und ermöglichen dadurch das intuitive Betrachten, Aufzeichnen und ein erweitertes Verarbeiten der Wärmebilddaten. Sie sind kompatibel mit GigE Vision und Genicam und können per Plug-and-Play mit anderen Softwareprogrammen wie MathworksMatlab verbunden werden. Mit dem optionalen SDK können Anwender auch ihr eigenes Softwareprogramm einbinden. as

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