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Jungheinrich: Gabelhubwagen speckt ab
Die Hamburger Intralogistikspezialisten von Jungheinrich bieten erstmals ein Serien-Flurförderzeug mit Lithium-Ionen-Technologie an. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Elektro-Deichsel-Gabelhubwagen vom Typ EJE 112i. Ein wesentlicher Vorteil des Einsatzes der Lithium-Ionen-Technologie liegt in der Gestaltung der Batterie. Diese wiegt nur noch etwas über 14 Kilogramm und reduziert das Gewicht des EJE112i um etwa 150 Kilogramm im Vergleich zu dem zugrunde liegenden Jungheinrich-Basisfahrzeug EJE 116. Durch den höheren Wirkungsgrad der Lithium-Ionen-Batterie sowie die geringere Masse des Fahrzeuges verbessert sich der Energieverbrauch deutlich.
Der Einsatz der kleineren und leichteren Batterie führt darüber hinaus zu einem deutlich verkleinerten Batterieraum und in der Folge zu entsprechend geringeren Abmessungen des Fahrzeuges. Das L2-Maß, also die Länge einschließlich des Gabelrückens, liegt bei nur noch 425 Millimetern. Zum Vergleich: Das L2-Maß des EJE 116-120 liegt bei 494 Millimetern.
Das Gewicht des neuen Lithium-Ionen-Fahrzeuges von Jungheinrich inklusive der Batterie beträgt nur noch 289 Kilogramm. Das bedeutet eine Gewichtsreduktion von mehr als 30 Prozent. Hierdurch wird die Nutzung des Fahrzeuges nicht nur auf engstem Raum, sondern auch in gewichtssensiblen Bereichen, zum Beispiel auf Ladebordwänden, vereinfacht. Ein weiterer Vorteil des Einsatzes der Lithium-Ionen-Technologie in Elektro-Gabelhubwagen ist das einfache und intuitive Batteriehandling. Die Batterie besitzt die Form eines Aktenkoffers mit integrierten Tragegriffen. Sie ist aufgrund ihres geringen Gewichtes manuell zu handhaben. Hinzu kommt die schnelle Ladefähigkeit mithilfe eines speziell entwickelten Ladegerätes. Dieses basiert auf der Hochfrequenz-Ladetechnologie. Mit besonders für den Einsatz des EJE 112i angepassten Ladekennlinien sind kurze Ladezeiten zu realisieren. bw









