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Artikel und Hintergründe zum Thema

Interpack 2026 zieht starke Bilanz

Annina Schopen,

Interpack auf Rekordkurs: Verpackungsbranche im Umbruch

Die Interpack 2026 in Düsseldorf hat mit Rekordzahlen und internationaler Beteiligung die aktuelle Transformation der Verpackungsbranche sichtbar gemacht. Im Mittelpunkt standen integrierte Lösungen rund um PPWR, Automatisierung und neue Kompetenzanforderungen in der Produktion.

Interpack 2026 © Messe Düsseldorf

Vom 7. bis 13. Mai hat die Interpack 2026 in Düsseldorf gezeigt, wo die Verpackungsbranche gerade steht: in einem Aufbruch. 2.804 Aussteller aus 65 Ländern und Fachbesucher:innen aus 161 Ländern füllten das komplett belegte Messegelände – damit war die diesjährige Ausgabe die bislang größte in der Geschichte der Interpack. 75 Prozent der Besucher:innen kamen aus dem Ausland, knapp ein Drittel davon aus Übersee. Parallel lief die Zuliefermesse Components mit rund 100 weiteren Unternehmen.

Thomas Dohse, Director der Interpack, fasst zum Abschluss der Messe zusammen: „Das war eine Top-Interpack. Stark frequentierte Hallen, ein intensiver Austausch und konkrete Projekte haben gezeigt, welche Kraft in dieser globalen Community steckt.“ Sieben Tage lang standen konkrete Lösungen und Partnerschaften im Mittelpunkt. Viele Gespräche mündeten in Projekten und Investitionsentscheidungen.

Die interpack 2026 traf auf eine Branche in einer Phase der Transformation. Die Nachfrage nach verpackten Produkten steigt weiter, aber es verschieben sich Anforderungen an Materialien, Produktionssysteme und Lieferstrukturen. Im Fokus stand auf der Messe vor allem die Europäische Verpackungsverordnung (PPWR). Sie verändert die Spielregeln für die Branche – und das spiegelte sich in den gezeigten Lösungen wider. Statt isolierter Einzelprodukte präsentierten die Aussteller zunehmend integrierte Ansätze, bei denen Material, Maschine und Prozess aufeinander abgestimmt sind.

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Automatisierung und datenbasierte Produktionssysteme waren auf der Messe ebenfalls sichtbar und liefen als konkrete Anwendungen. Smart Manufacturing hat in der industriellen Praxis Einzug gehalten – mit direkten Konsequenzen für die benötigten Kompetenzen in der Produktion. Im Materialbereich lag der Fokus auf Lösungen, die unter realen Bedingungen funktionieren und regulatorischen Anforderungen entsprechen. Wer vernetzte Systeme betreibt, braucht entsprechend qualifiziertes Personal. Dieses Thema wurde auf der interpack unter dem Begriff „Future Skills" explizit adressiert.

Ergänzt wurde das Messeprogramm durch verschiedene Sonderformate: das Interpack Spotlight Forum, Save Food Expert Talks, eine Start-up Zone sowie Formate zu Nachwuchsförderung und Diversität. Sie zeigten, dass die Debatte um die Zukunft der Branche breiter geführt wird als noch vor einigen Jahren.

Die nächste Interpack findet 2029 statt. Das Datum werde zeitnah bekannt gegeben, so die Messe Düsseldorf.

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