Wirtschaft + Unternehmen
Immobilienmarkt in Sachsen
Um Investitionen in einen (neuen) Standort tätigen zu können, sind einige Hintergrundinformationen erforderlich. Das gilt für den Wohnungsbau, Consumer-orientierte Gewerbe und Dienstleistungen, aber auch für industriell zu nutzende Immobilien. Eine wichtige Rolle spielen demographische Tendenzen und Veränderungen.
Die in den verschiedenen Regionen Sachsens zu verzeichnenden und zu erwartenden, deutlichen Veränderungen der Bevölkerungsstruktur wurden nun in einer Studie systematisch aufbereitet. So wird über gesamt Sachsen bis zum Jahr 2020 ein Bevölkerungsrückgang von rund 600.000 prognostiziert. Daraus zu folgern, dass Investitionen in diesem Bundesland nicht angesagt sind, wären jedoch ein Fehlschluss. Die Auswirkungen werden regional sehr unterschiedlich sein, hinsichtlich des Wohnungsbaus, vor allem aber im gewerblichen Sektor. Agglomerationen wie Leipzig, Dresden oder Chemnitz werden sich weiter herausbilden. Hier erwartet der Macher der Studie, Andreas Quint, Partner der Beratungsgesellschaft Ernst & Young Real Estate, die weitere Polarisierung der Immobilienmärkte in Sachsen.
In den von der Studie identifizierten Wachstumsregionen stehen Immobilien unterschiedlicher Art zur Verfügung. Da finden sich beispielsweise für den Fahrzeugbau und die Automobilzulieferindustrie in der Region Leipzig sehr gute Möglichkeiten. Nachfragegerechte Flächen für innovative, mittelständische Unternehmen der Mikroelektronik konzentrieren sich im Dresdner Norden, in Zwickau, Bautzen und Görlitz.
Die Studie ¿Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die sächsische Immobilienwirtschaft¿ kann per Mail unter [email protected] oder Telefon 0351/4913-123 angefordert werden.
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