Wirtschaft + Unternehmen

Hommel Maschinentechnik GmbH wächst

Im 130sten Jahr ihres Bestehens eröffnete Hommel im Januar Jahres die mit Millionenaufwand modernisierte Zentrale in Köln und folgt nun mit der Gründung der Hommel Maschinentechnik GmbH, die in Bochum nicht nur ein großzügiges Vorführzentrum für die exklusiv in Deutschland vertretenen Maschinenprogramme von ROMI und Parpas etabliert, sondern bietet Kunden der Hommel Gruppe künftig eine technisch wie logistisch modern ausgestatteten Zentralwerkstatt für die Konfektionierung von Neumaschinen, kundenindividuelle Automationslösungen, Anwendungstechnik sowie die professionelle Überholung, Präsentation und Vorführung von hochwertigen Gebrauchtmaschinen der Premium Klasse.

Nach Hommel-Geschäftsführer Gisbert Krause "ist der Firmensitz sowohl aus geografischer und verkehrstechnischer Sicht als auch hinsichtlich gut qualifizierter Mitarbeiter hervorragend. Außerdem verfügt Wollschläger in der Josef-Baumann-Straße über Flächenreserven, moderne Hallen und Räumlichkeiten, die wir ja bereits seit zwei Jahren für die Hommel EcoTech sehr erfolgreich nutzen. Und drittens stehen nach dem Auszug der dort ebenfalls ansässigen Wollschläger Werkzeugschleiferei in eine neu erbaute Halle für die HMT voraussichtlich bereits Ende des Jahres insgesamt über 5.000 m² Hallen- und Büroflächen zur Verfügung."

Die Geschäftsführung der Hommel Maschinentechnik GmbH verantwortet Olaf Schlösser. Er ist ein Branchenkenner und gewährleistet durch seine 6-jährige Erfahrung als Geschäftsführer der Hommel Gebrauchtmaschinen GmbH Kontinuität im Sinne der von Gisbert Krause in Worte gegossenen Firmen-Philosophie ¿Der Mensch macht den Unterschied'. Schlösser: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Auch wenn es in unserem Geschäft letztlich immer um das Lösen von Zerspanungsaufgaben - mithin um Technikfragen - geht, braucht es für deren schnelle und perfekte Lösung stets genügend qualifizierte und engagierte Mitarbeiter sowie ein modernes Arbeitsumfeld." In Konsequenz werden in Bochum umfangreiche Investitionen in eine neue und moderne Infrastruktur sowie neue Mitarbeiter getätigt. Dazu Gisbert Krause: "Durch die absehbare Aufgabe des Steinkohlebergbaus suchen hier in der Region viele gut ausgebildete und motivierte Mechaniker, Elektriker und Steuerungsfachleute eine neue berufliche Perspektive. Wir haben bereits in den ersten sechs Monaten dieses Jahres über 20 neue Fachkräfte einstellen können und sind weiter offen für qualifizierte Bewerber. Darüber hinaus ist geplant, in 2009 mit der technischen Ausbildung zu beginnen."

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