Wirtschaft + Unternehmen

Hoffmann Group: Rekordergebnis im hohen Norden

Der Standort der Hoffmann Group in Achim hat 2012 einen Umsatzrekord von 50 Millionen Euro erzielt.

Die Hoffmann Group, nach eigenen Angaben Europas führender Systempartner für Qualitätswerkzeuge, erwirtschaftet zum ersten Mal seit Firmengründung 50 Millionen Euro am Standort Achim bei Bremen. Angefangen hatte die strategisch wichtige norddeutsche Niederlassung des Münchner Traditionsunternehmens vor fünfzehn Jahren mit einem Umsatz von 8 Millionen Euro.

Heute arbeiten über 90 Angestellte vor Ort und bieten Kunden die gesamte Produktpalette von 55.000 Qualitätswerkzeugen inklusive der eigenen Premium-Marke Garant. Geschäftsführer Matthias Funk blickt stolz auf die wirtschaftlichen Erfolge zurück und plant noch weitere Expansionen in Norddeutschland, Dänemark und England.

"Viele unserer wichtigsten Kunden, wie die Deutsche Bahn, VW, REpower, ZF, RWE, Airbus oder Meyer Werft, sind im Norden Deutschlands angesiedelt", sagt Funk. "Deshalb trafen wir vor zehn Jahren die Entscheidung, hier verstärkt zu investieren und einen Standort mit modernem Dienstleistungszentrum (DLZ) aufzubauen. Heute zeigt sich: Unser Engagement hat sich ausgezahlt." Gründe für den Geschäftserfolg sieht Funk vor allem im individuellen Kundenangebot des Unternehmens und seinen maßgeschneiderten Beratungsleistungen. Für diese hat die Hoffmann Group ein knapp 1.200 Quadratmeter großes DLZ mit hauseigenem Zerspanungs- und Messraum eingerichtet. 1.500 Kunden, überwiegend aus Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, treffen sich hier für individuelle Schulungen und High-Technology Foren.

Ein Unikum ist das enge Verhältnis des Standorts mit den nordeuropäischen Märkten: So wird von Achim aus seit 2002 der dänische Markt betreut. Fünf Jahre später kam das Vereinigte Königreich hinzu. Die Geschäftsstelle ist daher ein frühes Beispiel für die internationale Ausrichtung der Hoffmann Group, welche mittlerweile weltweit aktiv ist. Für die nahe und mittlere Zukunft haben sich Funk und sein Team viel vorgenommen. Jährlich will der Standort neue Auszubildende aufnehmen und die Mitarbeiteranzahl kontinuierlich erhöhen. Auch weiteres finanzielles Wachstum ist ein festes Ziel: "Wir rechnen mit einer Umsatzsteigerung von fünf Prozent für dieses Jahr", so der Geschäftsführer. "Langfristig planen wir 100 Millionen Euro in Achim zu erwirtschaften. Dieses Ergebnis soll 2020 erreicht werden." kf

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