Wirtschaft + Unternehmen
Hesse & Bauckhage kehren als Heba wieder
W. Hesse & Bauckhage, im Oktober vergangenen Jahres in Insolvenz gegangen, konnte nach erfolgreichem Abschluss des Verfahrens umfirmieren. Dank eines Management-buy-outs positioniert sich das Unternehmen, dass auf eine fast 100-jährige Geschichte zurückblicken kann, nun unter dem neuen Namen Heba Alu-Druckguss im Markt. Die drei neuen Gesellschafter des Unternehmens sind ehemalige Angestellte des Druckgussspezialisten. Unter der Führung des bisherigen und auch neuen Geschäftsführers Dipl.-Ingenieur Ralf Venema engagieren sich Michael Matthies als Betriebsassistent und Hayati Mertek als Betriebsleiter in dem Unternehmen. Mertek besitzt in dieser Gesellschafter-Konstellation die Mehrheitsanteile. Geschäftsführer Ralf Venema sieht Chancen: ¿Ohne diese Unterstützung und das herausragende unternehmerische Engagement von Hayati Mertek in Zusammenarbeit mit der Volksbank im Märkischen Kreis, wäre diese Lösung nicht möglich gewesen.¿ Alle Mitarbeiter konnten im Zuge der Neueintragung beim Handelsregister Iserlohn in die neue Heba Alu-Druckguss übernommen werden. Einen großen Vorteil sieht Ralf Venema zudem in der Tatsache, dass alle Gesellschafter viel Know-how und teilweise jahrzehntelange Erfahrung für die neuen Herausforderungen in die neue Heba einbringen können. In den ersten vier Monaten des neuen Unternehmens erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um über 30 Prozent und auch die Kapazitätsauslastung für das laufende Geschäftsjahr, nicht zuletzt dank der guten Konjunktur, übertrifft die Erwartungen im Geschäftsplan. Heba will in den kommenden Jahren weiter in den Standort Lüdenscheid investieren und den Umsatz auf insgesamt etwa 15 Millionen Euro ausbauen. Geplant ist die Einstellung weiterer Mitarbeiter sowie die Ausweitung des Maschinenparks im Bereich Druckgießen und CNC-Bearbeitung. Strategisch wird man sich im Druckgießbereich weiterhin als Spezialist für die Verarbeitung von Präzisionsteilen aus Aluminium positionieren. Mit dem hoch automatisierten Maschinenpark können komplexe Bauteile mit einem Gewicht von 2 Gramm bis zehn Kilogramm produziert werden. bw









