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Hermle: 40 Prozent mehr Aufträge im 1. Quartal
Die Maschinenfabrik Berthold Hermle freut sich über eine starke Nachfrage im 1. Quartal 2013. So stieg der Auftragseingang um 39,8 % auf 101,6 Mio. Euro (Vj.: 72,7 Mio. Euro). Die neuen Bestellungen kamen v.a. aus dem Ausland (+69,5 %), während der Auftragseingang im Inland um 3 % sank.
Der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers erhöhte sich von Januar bis März 2013 gemessen am vergleichbaren Vorjahreszeitraum konzernweit um 39,8 % auf 101,6 Mio. Euro (Vj. 72,7). Dabei nahmen die neuen Bestellungen aus dem Ausland um 69,5 % auf 72,7 Mio. Euro zu (Vj. 42,9). Im Inland gingen Order im Wert von 28,9 Mio. Euro ein, 3,0 % weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (Vj. 29,8). Der Auftragsbestand erhöhte sich zum Stichtag 31. März 2013 gegenüber dem Jahreswechsel um 54,0 % auf 134,0 Mio. Euro (31.12.2012: 87,0) und reicht bereits in das Jahr 2014 hinein.
Der Hermle-Konzernumsatz lag in den ersten drei Monaten 2013 mit 54,5 Mio. Euro um 10,7 % unter dem vergleichbaren 2012er Wert (Vj. 61,0), was vor allem auf den Export zurückzuführen war, da bereits fertig gestellte Maschinen noch nicht bei Auslandskunden angeliefert waren. Im Inland nahm das Geschäftsvolumen um 5,2 % auf 25,7 Mio. Euro (Vj. 27,1) und im Ausland um 15,0 % auf 28,8 Mio. Euro (Vj. 33,9) ab. Das Ergebnis blieb dementsprechend ebenfalls unter dem Vorjahresniveau. Nach wie vor verfügt Hermle aber über eine sehr solide Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage.
Die Belegschaft von Hermle hat sich im ersten Quartal kaum verändert. Am 31. März 2013 beschäftigte das Unternehmen konzernweit 926 Mitarbeiter nach 927 Personen zum Jahresende 2012. Aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen wurden im Berichtszeitraum keine Neueinstellungen vorgenommen.
Anfang des zweiten Quartals entwickelte sich das Geschäft von Hermle stärker als erwartet. Die Hausausstellung des Unternehmens Ende April verlief ebenfalls erfolgreich. Rund 2.500 Besucher aus mehr als 50 Ländern informierten sich an vier Messetagen über das Produktprogramm und die Innovationen. Neben einem neuen Bearbeitungszentrum präsentierte Hermle das verbreiterte Sortiment an Automatisierungskomponenten, unter anderem einen Palettenwechsler für Großbearbeitungszentren. Die Stimmung unter den Fachbesuchern war gut, auch wenn Kunden aus manchen Abnehmerbranchen über eine Nachfrageberuhigung berichteten.
Gestützt auf die solide Auftragslage hält es Hermle im Gesamtjahr 2013 zwar weiterhin für möglich, das hohe Vorjahresniveau bei Umsatz und Ergebnis wieder zu erreichen. Doch ob die stabile Markt- und Bestellsituation anhält, bleibt angesichts der europäischen Staatsschuldenkrise, konjunktureller Abkühlungstendenzen und der bevorstehenden Neuwahlen offen, berichtet das Unternehmen. kf









