Wirtschaft + Unternehmen

Grünes Licht: SKF Gruppe darf BVI kaufen

Die zuständigen Aufsichtsbehörden haben den Zukauf von Blohm + Voss Industries (BVI), eines deutschen Zulieferers von Schiffskomponenten, genehmigt. Somit ist diese Firmenübernahme jetzt abgeschlossen. SKF zahlt rund 80 Millionen Euro für 100 % des Stammkapitals von BVI und übernimmt Nettoverbindlichkeiten in Höhe von 18 Millionen Euro.

Blohm + Voss Industries ist ein führender Hersteller und Dienstleister von Premiumprodukten für kritische Schiffsanwendungen, einschließlich Wellenkomponenten (Dichtungen und Gleitlager), Stabilisatoren und Entölern. Das Unternehmen beschäftigt rund 400 Mitarbeiter, der jährliche Umsatz liegt bei rund 100 Millionen Euro und die operative Marge gleicht der der SKF Gruppe.

Die Geschäftsfelder von BVI passen zur Strategie der SKF Gruppe in Bezug auf den Schiffbau und ergänzen die bestehenden SKF Produkte und Dienstleistungen auf diesem Gebiet. Dadurch kann sich SKF verstärkt als ein führender Lieferant von Dichtungslösungen im Schiffbau sowie hydrodynamischer Lager etablieren. Dieser Lagertyp kommt in der Schiffstechnik sehr oft zum Einsatz. Zudem wird der SKF Service durch eine zusätzliche Marktpräsenz mit Niederlassungen in Shanghai, Hong Kong, Singapur, Busan, Andover und Kobe sowie Verkaufsagenten und Servicezentren weltweit gestärkt.

Blohm + Voss Industries wird Teil des SKF Segments Schiffbau und des Geschäftsbereichs Industrial Market, Regional Sales and Service. kf

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