Wirtschaft + Unternehmen

Grüner Touch in München

Das "grüne" Engagement von Unternehmen und Forschungsinstituten hat die Theoriephase hinter sich gelassen.

"Green Automation" nimmt konkrete Gestalt an. Zahlreiche Aussteller bekennen sich auf der Messe Automatica zu zukunftsfähiger, umweltschonender Produktion und Energiegewinnung. Leitexponat der Initiative "Green Automation" ist der vom IPA entwickelte Seilroboter IPAnema, der unter anderem zur Montage und Wartung von Sonnenkollektoren eingesetzt werden kann. Auch an den Messeständen tragen zahlreiche Produkte das Green Automation-Label, das auf besonders ressourcenschonenden Umgang mit und durch Automatisierungstechnologie aufmerksam macht.

Mit Automatisierungstechnologien zur Gestaltung einer lebenswerten Welt beitragen - dafür steht die Initiative "Green Automation", die von der Messe, dem VDMA Robotik + Automation und dem Fraunhofer Institut Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) ins Leben gerufen wurde. Bei Green Automation wird die Automatisierungstechnik zum einen selbst als Verbraucher von Ressourcen betrachtet - und großer Wert auf Energieeinsparung gelegt. Zum anderen wird Automatisierungstechnik zur Herstellung umweltverträglicher, ressourcenschonender Produkte eingesetzt. Denn was nützen kreative Konzepte für den Leichtbau, für wenig CO2-erzeugende Antriebe, zur umweltverträglichen Energiegewinnung und zu vielem mehr, wenn diese nur in Versuchsaufbauten funktionieren und sich nicht wirtschaftlich in Großserien umsetzen lassen? bw

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