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Artikel und Hintergründe zum Thema

Bilanzkennzahlen

Andreas Mühlbauer,

Sick setzt Wachstum im Geschäftsjahr 2018 fort

Im Geschäftsjahr 2018 hat sich Sick weiter positiv entwickelt und ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum, gemessen an der Wachstumsrate der deutschen Maschinenbauindustrie, erzielt.

Die wichtigsten Sick-Geschäftszahlen im Überblick. © Sick AG

Der Auftragseingang übertraf den Wert des Vorjahres um 10,3 Prozent. Auch beim Konzernumsatz setzte sich der Wachstumskurs fort. Mit 1.636,8 Millionen Euro wurde der Wert des Vorjahres (1.511,6 Millionen Euro) um 8,3 Prozent übertroffen. Die Anzahl der Beschäftigten im Sick-Konzern weltweit wuchs um 10,5 Prozent.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging im Geschäftsjahr 2018 zurück. In Summe wurde ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 117,5 Mio. Euro erwirtschaftet (2017: 148,8 Mio. Euro). Das EBIT blieb damit mit 7,2 Prozent (2017: 9,8 Prozent) unter Berücksichtigung der geplanten Erhöhung der Innovationsausgaben auf nun 11,8 Prozent des Umsatzes auf hohem Niveau. Damit wurde die zu Beginn des Jahres prognostizierte Entwicklung erreicht, allerdings durch Überhitzungserscheinungen auf den Beschaffungsmärkten getrübt, die zu erheblichen Mehrkosten auf der Materialkostenseite führten.

„Mit der gezielten Erhöhung des F&E-Anteils steigern wir im Zuge des Technologiewandels hin zu künstlicher Intelligenz unsere Innovationskraft und sichern somit die Zukunftsfähigkeit“, sagt Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender der Sick AG, anlässlich der Veröffentlichung der Bilanzkennzahlen. „Die bereits sichtbaren Erfolge unserer Start-up-Initiativen geben uns Recht: So profitiert Sensorintelligenz von Deep Learning und liefert neue Funktionalitäten für Sensoren.“

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In Deutschland wuchs der Umsatz um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Generell bremste die sich abflachende konjunkturelle Entwicklung im Heimatmarkt die Wachstumsdynamik von Sick in Deutschland. Gerade Kunden aus den Bereichen Automotive sowie Intra- und Transportlogistik hielten sich mit ihren Investitionen im Geschäftsjahr 2018 zurück.

Die Vertriebsregion Europa, Naher Osten und Afrika erreichte ein Umsatzplus von 8,5 Prozent. Das Umsatzwachstum in Nord-, Mittel- und Südamerika betrug 10,1 Prozent. Wesentlicher Treiber des Wachstums war die gestiegene Kundennachfrage aus den USA.

Wiederum sehr dynamisch fiel das Wachstum in der Region Asien-Pazifik aus. Mit einem Zuwachs von 12,9 Prozent blieb das Umsatzplus auch 2018 zweistellig. In China konnte das Geschäftsvolumen erneut erheblich gesteigert werden.

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