Fronius Ladegeräte bei Sulzer

Jeder Zyklus ein Unikat

Sulzer Mixpac setzt in der Intralogistik auf die Batterieladetechnologie von Fronius. Ausschlaggebend waren neben dem neuartigen Ri-Ladeprozess die normgerechten Lade- und Sicherheitsmodule. Die neuen Ladestationen sorgten im gesamten Sulzer Konzern für große Aufmerksamkeit und wurden intern als "Top-Verbesserungen" zur Wahl als Vorzeigeprojekt des Jahres vorgeschlagen.

Durch die Batterieladetechnologie von Fronius senken sich die Energiekosten um 20 bis 30 Prozent. Auch die Stapler fahren deutlich länger. (Bilder: Fronius).

Als Business Unit von Sulzer gehört die Sulzer Mixpac, Haag, Kanton St. Gallen, zu den weltweit führenden Herstellern von Systemlösungen für das Mischen, Dosieren und Austragen von Zweikomponenten-Materialien. Verwendung finden ihre Produkte im Bauwesen, in der Industrie sowie im medizinischen Bereich.

Intralogistik spielt bei Sulzer Mixpac eine gewichtige Rolle. Gerade in Spitzenzeiten müssen die Warenströme rasch und effizient abgewickelt werden. Die eingesetzten 14 Flurförderzeuge, größtenteils von Jungheinrich, müssen deshalb jederzeit verfügbar sein.

Um auch in Zukunft den zunehmenden Warenfluss bewältigen zu können, wurde es notwendig, die in die Jahre gekommenen Ladegeräte mit 50-Hertz-Trafotechnik zu ersetzten. Im ersten Schritt tauschte Sulzer Mixpac die ältesten 50-Hertz-Ladegeräte gegen Selectiva Batterieladesysteme aus. Zusätzlich wurden die Batterieladestation mit einem Sicherheits- und mehreren Lademodulen 2000 von Fronius ausgestattet. Das Lademodul 2000 kann ein oder mehrere Fronius Batterieladesysteme aufnehmen.

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Vorgaben für die Investitionsentscheidung waren auch die Reduzierung von Energiekosten und CO2-Emissionen sowie der schonende Umgang mit Ressourcen. Die Fronius "Active Inverter Technology" mit Ri-Ladeprozess geht in diese Richtung - die Energiekosten werden reduziert und parallel wird die Lebensdauer der Batterie erhöht.

Der technische Hintergrund des neuartigen Ri-Ladeprozess ist einfach: Nach dem Verbinden des Ladesteckers mit der Batterie wird ihr aktueller Zustand permanent ermittelt. Es wird geprüft, ob es sich um eine alte oder neue Batterie handelt, wie hoch ihre Temperatur ist und wie weit sie entladen ist. Anhand dieser Informationen passt die Ladegerätesoftware die einzelnen Ladephasen entsprechend an. Damit ist jeder einzelne Ladezyklus ein Unikat mit individueller Kennlinie, der besonders energieeffizient ist und die schädliche Erwärmung der Batterie minimiert. Dank dieser Technik erreichen die neu "Selectiva"-Geräte einen Ladewirkungsgrad von 90 Prozent. Zusammen mit dem Gerätewirkungsgrad, den Fronius mit wirtschaftlich vertretbaren Mitteln auf 93 Prozent gebracht hat, ergibt sich ein Gesamtwirkungsgrad von 84 Prozent. bw

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