zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Partnerland UK

Annina Schopen,

Formnext 2026 rückt UK und Schlüsselindustrien in den Fokus

Die Formnext 2026 stellt das Vereinigte Königreich als offizielles Partnerland in den Fokus. Parallel dazu baut die Leitmesse für Additive Manufacturing ihr Engagement in zentralen Anwenderindustrien weiter aus, darunter die Orthopädie, die Luft- und Raumfahrt sowie der Automobilbau.

Impressionen von der Formnext 2025 © Mesago Messe Frankfurt / Marc Jacquemin

Das Vereinigte Königreich zählt seit Jahren zu den prägenden Akteuren der Additiven Fertigung. Die enge Verzahnung von Forschung, Technologieentwicklung und einer leistungsfähigen industriellen Basis hat ein vielfältiges AM-Ökosystem hervorgebracht, das sowohl etablierte Systemhersteller als auch dynamisch wachsende junge Unternehmen umfasst. Dazu gehören unter anderem Renishaw, Wayland Additive sowie zahlreiche innovative Start-ups. Sascha F. Wenzler, Vice President Formnext bei Mesago Messe Frankfurt, verweist auf die internationale Bedeutung dieser Strukturen und sieht das Vereinigte Königreich traditionell als einen der weltweit wichtigsten AM-Standorte.

Auch aus britischer Sicht unterstreicht die Partnerschaft die strategische Rolle der Additiven Fertigung. Joshua Dugdale, Leiter von Additive Manufacturing UK, betont die führende Position des Landes im globalen AM-Ökosystem, die insbesondere auf Stärken in Forschung, Werkstoffentwicklung, Maschinenbau und Software zurückzuführen ist. Hinzu kommen anspruchsvolle industrielle Anwendungen in Bereichen wie Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Energie und Medizintechnik. Ziel von AMUK ist es, die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Wissenschaft und Politik weiter zu intensivieren, die Markteinführung von AM-Technologien zu beschleunigen und die industrielle Nutzung nachhaltig auszubauen, um die internationale Sichtbarkeit der britischen AM-Kompetenzen zu erhöhen.

Anzeige

Orthopädie, Flugzeugbau und Automotive

Unabhängig vom Partnerland richtet die Formnext 2026 ihren Blick noch stärker auf konkrete Anwenderindustrien. In enger Zusammenarbeit mit Ausstellern und relevanten Stakeholdern sollen die spezifischen Vorteile der Additiven Fertigung für Branchen wie Orthopädie, Flugzeugbau und Automotive klarer herausgearbeitet und einer breiteren Anwenderbasis zugänglich gemacht werden. Christoph Stüker, Vice President Formnext bei Mesago, sieht darin einen wichtigen Schritt, um den Transfer von AM-Technologien in industrielle Serienanwendungen weiter voranzubringen.

Dieses verstärkte Engagement wird sich auch in der Präsenz der Formnext auf ausgewählten Fachmessen widerspiegeln. Geplant sind unter anderem Aktivitäten auf der AERO Friedrichshafen im April 2026, der OT World im Mai 2026 sowie der Automechanika Frankfurt im September 2026.

Neue Hallenstruktur

Nach dem 10-jährigen Jubiläum im Jahr 2025, das mit 38.282 Besuchern einen neuen Rekord markierte, setzt die Formnext auch organisatorisch neue Akzente. Für 2026 wird die Hallenstruktur optimiert und auf drei Ausstellungsebenen in den Hallen 11.0, 12.0 und 12.1 konzentriert. Ziel dieser Neuausrichtung sind kürzere Wege, klarere Besucherströme und eine insgesamt dichtere Messeatmosphäre, die dem inhaltlichen und qualitativen Wachstum der Veranstaltung Rechnung trägt.

Aussteller, die an der Formnext 2026 teilnehmen und vom anhaltenden Wachstum des AM-Marktes profitieren möchten, können sich bis zum 2. März 2026 einen Frühbucherrabatt sichern.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

3D-Druck

Stratasys übernimmt MarkForged

Stratasys übernimmt MarkForged von Nano Dimension für 42,5 Millionen US-Dollar und erweitert damit gezielt sein Portfolio im Bereich faserverstärkter Verbundwerkstoffe. Mit der Akquisition stärkt das Unternehmen zugleich seine Software- und...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren