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FMB 2011: Leitthema Energieeffizienz
Energieeffizienz wird in einem globalen und dynamischen Marktumfeld für Maschinen- und Komponentenhersteller zunehmend zu einem wichtigen Kriterium und Maßstab für die internationale Wettbewerbsfähigkeit. In diesem Zusammenhang wird die FMB zur Präsentationsfläche für Lösungen, die den effizienten Einsatz von Energie in Industrie und Gewerbe ermöglichen. Wie schon in den Jahren zuvor dient die in die FMB integrierte Energie-Arena dafür als Kristallisationspunkt. Unter dem Motto "Chefsache Energieeffizienz" finden Besucher und Aussteller umfassende Fachinformationen über den aktuellen Stand der Energietechnologien und Impulse für deren Umsetzung. Die Energie-Arena wird sich erneut als Kombination von Fachinformation auf dem Energiekongress und konkreten Lösungsangeboten beteiligter FMB-Aussteller präsentieren. Federführend bei der Organisation ist Klaus Meyer von Energie Impuls OWL e.V. in Bielefeld: "Wir decken die gesamte Bandbreite des Themas ab. Mit Produkten, Komponenten, Dienstleistungen und Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz steht ein breites Angebot bereit. Auch die Werbung und Qualifizierung von energiekompetenten Fachkräften stehen auf dem Programm."
Energieeffizienz als entscheidendes Kriterium
Die Möglichkeiten energieeffizienter Technologien sind breit gefächert, denn der Gesamtenergieverbrauch einer Maschine summiert sich aus den Einzelverbrauchswerten der vielen Komponenten, aus denen die Anlage aufgebaut ist. Zudem sollte bei der Auswahl von vornherein auf den Einsatz hocheffizienter Motoren geachtet werden. Bei Asynchron-Drehstrommotoren, wie sie vorwiegend in Industrie und Gewerbe zum Einsatz kommen, dürfen einer EU Richtlinie nach seit diesem Jahr im Leistungsbereich von 0,75 bis 375 Kilowatt ohnehin nur noch solche eingesetzt werden, die den Effizienzstandard IE2 erfüllen. Daneben kann bereits bei der Konstruktion der Anlage durch die konsequente Reduzierung der bewegten Massen auf Antriebe mit geringerer Leistungsaufnahme zurückgegriffen werden. Komponenten die oft ihre Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit ändern, sollten also möglichst leicht sein. Weitere Möglichkeiten zur Energieeinsparung eröffnen sich im Bereich der Hilfsantriebe, wie beispielsweise für die Hydraulik, die so ausgelegt werden sollten, dass sie zielgerichtet und bedarfsgerecht geregelt werden können. Generell ist es geboten, die Antriebskonzepte energetisch zu betrachten, denn es ist nicht gleichgültig, welches System gewählt wird. Während Kombinationen aus Elektroantrieb und Getriebe Wirkungsgrade zwischen 50 und 90 Prozent erreichen, bringen es die besten Hydraulikantriebe gerade mal auf 50 Prozent. pb








