Wirtschaft + Unternehmen
Fakuma beginnt jetzt mit der Hallenplanung
Zur 23. Fakuma - Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung (14. bis 18.10. in Friedrichshafen) haben sich bislang schon über die Hälfte der rund 1.700 Aussteller des Jahres 2012 neu angemeldet, sodass bereits mit der Aufplanung der Hallenflächen begonnen werden kann. Damit liegen die Zahlen über Plan, was angesichts der wirtschaftlich robusten Lage, in der sich die Kunststoff-Branche nach wie vor befindet, eigentlich keine große Überraschung darstellt. Zumal die kunststoffverarbeitenden Industrien und die Ausrüster, also die Hersteller/Anbieter von Kunststoffmaschinen, Werkzeugsystemen und Prozess- sowie Materialfluss-Peripherie, zumeist international agieren und die Schwächen im deutschen sowie vor allem in den südeuropäischen Märkten durch anhaltend gute Exporte in alle Welt kompensieren können.
Hervorzuheben wären hier die Märkte USA, Mittel- und Südamerika, Osteuropa und Afrika, die sich mehr als nur erholen (USA mit deutlichem Wachstum) bzw. neu formieren oder gar neu hinzukommen.
Schwierig gestaltet sich die Marktlage in den früher in Sachen Kunststofftechnik-Import starken südeuropäischen Ländern Griechenland, Spanien und Portugal sowie Italien.
Die europäischen und vor allem auch die asiatischen Märkte sind durch weiter steigende Ansprüche gekennzeichnet, vor allen Dingen komplexere weil zahlreiche (Zusatz-) Funktionen integrierende Spritzgussteile betreffend. Dabei spielen sowohl herkömmliche Inserts als auch mehr und mehr MID's (Molded Interconnect Devices) eine zentrale Rolle. Diese stellen die Hersteller von Werkstoffen und Metallteilen sowie die Hersteller von Formen und Werkzeugen vor große und vielschichtige Herausforderungen, was natürlich auch für die Hersteller von Spritzgussmaschinen gilt. Die aktuell-gängigen Stichworte dazu lauten Mikrospritzgießen und Mikrosystemtechnik. Um den Ansprüchen der Aussteller und Fachbesucher aus aller Welt vollumfänglich gerecht zu werden, bemüht sich die Fakuma zum einen um die Präsentation eines vollständigen Technologie-, Verfahrens- und Produkt-Angebots. bw









