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Evers: Netz als bewegliche Wand
Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP) stehen häufig unter Zeitdruck. Die Anlieferung der Pakete hat Priorität, Termine müssen eingehalten werden. Damit der Zeitdruck nicht zu Lasten der Ladungssicherung geht, hat Evers in Zusammenarbeit mit SpanSet und DPD ein spezielles Ladungssicherungskonzept für Zustellfahrzeuge von DPD entwickelt.
Das neue System wurde jetzt mit dem Präventionspreis der Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution (BGHW) ausgezeichnet. 3.000 Zustellfahrzeuge von DPD sind inzwischen mit dem neuen Sicherungssystem ausgestattet.
Entwickelt wurde ein spezielles System, dessen zentrales Element ein Ladungssicherungsnetz ist, das schnell mit nur einem Handgriff zu öffnen beziehungsweise zu schließen ist. Das Ladungssicherungsnetz wird vorrangig zum Trennen von Ladeflächenbereichen (vertikal) eingesetzt. Die formschlüssig zur Stirnwand gestaute Ladung wird auf diese Weise rückwärtig (in Richtung Hecktüre) gesichert. Das Netz verhindert ein Verrutschen der Ladung während des Transportes, ohne das Transportgut, zum Beispiel Kartons, durch zu starkes Niederzurren zu beschädigen. Durch vertikal integrierte, leichte, aber stabile Aluminium-Sperrstangen wird für noch mehr Stabilität gesorgt. Wieder mit nur einem Handgriff kann das Netz mit den zum System gehörenden seitlichen Zurrschienen in Längsrichtung des Fahrzeuges verschoben und somit an die jeweilige Menge der zu transportierenden Pakete angepasst werden. In Verbindung mit einer Anti-Rutschmatte zwischen Netz und Hecktüre für die Pakete in der ersten Lage bietet das System eine Lösung für eine schnelle Ladungssicherung entsprechend den Anforderungen der Straßenverkehrsordnung StVo§22. bw









