Elektro-Bus

Aufladen über externe Ladeplatte

Forscher der Utah State University haben einen elektrischen Bus entwickelt, der in der Lage ist, sich über eine externe Ladeplatten kabellos aufzuladen, berichtet der Newsletter eCartec. Die Technologie soll bis Ende 2014 in zehn Elektro-Busse integriert werden, die in Städten wie New York erstmals zum Einsatz kommen sollen.

Die Technologie wird als "Wireless Advanced Vehicle Electrification" (WAVE) bezeichnet. Sie macht es möglich, dsss die Fahrzeufe sowohl in der Garage als auch an den einzelnen Haltestellen mit Strom versorgt werden.

Aus der Sicht des Zukunftsforschers Ulrich Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen in Hamburg, ist der flächendeckende Einsatz solcher Fahrzeuge denkbar. Die entscheidende Frage sei jedoch, wann solch ein Bus zu einem bezahlbaren Preis in die Massenproduktion gehen könne. "Derzeit konkurrieren verschiedene alternative Antriebssysteme, die alle unser Leben verbessern und die Mobilität revolutionieren würden, aber bisher ist kein System so ausgereift, das es in den Alltag einzieht", schildert Reinhardt die Problematik. Das Fazit des Experten: "Diese Systeme werden sich voraussichtlich im Laufe der nächsten zehn Jahre durchsetzen."

Der Vorteil der Elektro-Busse besteht darin, dass sie über einen speziellen Untersatz verfügen und daher absolut kabellos funktionieren. Außerdem könnten diese mit wesentlich leichteren und günstigeren Batterien betrieben werden, da sie durch regelmäßige Zwischenstopps häufiger aufgeladen werden. Sobald sich der Untersatz des Busses direkt über der Ladeplatte befindet, wird die Energie über ein hoch magnetisches Feld an die Batterie abgegeben. Jedes Mal, wenn der Bus über die Ladestation fährt, lädt sich dieser automatisch auf. Daher wäre es zum Beispiel denkbar, die Vorrichtung unter den Bushaltestellen anzubringen.

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Die Technologie ist in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen WAVE entwickelt worden und soll bis Ende 2014 in zehn Elektro-Busse integriert werden, die in Städten wie New York erstmals zum Einsatz kommen sollen. kf

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