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Ein Schwarm intelligenter Fahrzeuge
Vertreter des Kuratoriums und der Institutsleitung des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML legten vergangene Woche in Dortmund den Grundstein für eine neue Versuchshalle. Das Gebäude wird von der Fraunhofer-Gesellschaft mit Bundesmitteln sowie einer Förderung durch das NRW-Wissenschaftsministerium errichtet.
Das neue Forschungslabor widmet sich auf einer Grundfläche von 1.000 Quadratmeter der Erforschung der Zellularen Fördertechnik. Bei dieser neuen Technologie sollen kleine, fahrerlose, flexibel agierende und im Verbund fahrende Transportfahrzeuge zukünftig die heute meist üblichen unflexiblen, fest installierten Stetigförderer wie Rollenbahnen und Gurtförderer ersetzen. In der 65 Meter langen Versuchshalle wird ein Schwarm von 50 autonomen Fahrzeugen alle Aufgaben klassischer Materialflusstechnik übernehmen.
"Hierbei handelt es sich um einen der größten Versuche künstlicher Intelligenz, der jemals in der Logistik unternommen wurde", sagte Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML bei der Grundsteinlegung. Zudem solle der Beweis angetreten werden, dass die Zellulare Fördertechnik sowohl klassische Fördertechnik als auch Regalbediengeräte ökonomisch und ökologisch sinnvoll ersetzen kann. bw









