Wenn zwei Gleitflächen aufeinandertreffen

Melanie Steinbeck,

Diamant Polymer übernimmt Produktgeschäft der SKC Gleittechnik

Die Diamant Polymer GmbH übernimmt das Produktgeschäft der SKC Gleittechnik GmbH. Zum 1. April 2026 wechselt nicht die Qualität, nicht die Produktpalette – nur der Anbieter.

Die Diamant Polymer GmbH und die SKC Gleittechnik GmbH bei der Vertragsunterzeichnung des Asset Deals. V.l.n.r. Carsten Kunde (Geschäftsführer Diamant Polymer GmbH), Christoph Schmidt (Geschäftsführer SKC Gleittechnik GmbH), Kai Schmidt (Geschäftsführer SKC Gleittechnik GmbH), Sandra Pinter (Geschäftsführerin DIAMANT Polymer GmbH), Matthias Schmidt (Geschäftsführer SKC Gleittechnik GmbH). © Diamant Polymer GmbH

Für die beiden Unternehmen ist es ein strategischer Schritt, der sie jeweils auf ihre Kernkompetenzen zurückführt. SKC Gleittechnik, bekannt für technische Gleitwerkstoffe, bleibt bestehen, konzentriert sich künftig aber ausschließlich auf die Materialverarbeitung von SKC Gleit- und Trennfugenbelägen. Diamant Polymer aus Mönchengladbach hingegen produziert seit über 50 Jahren abformbare Gleitbeläge und Trennfugenbeläge. Das Unternehmen bringt damit umfassendes Produkt- und Anwendungswissen in genau den Märkten mit, die SKC bisher bedient hat.

„Diamant steht für Qualität, Innovationskraft und Verlässlichkeit. Auch in neuer Struktur ist es uns wichtig, für klare Zuständigkeiten und eine langfristige Stabilität für unsere Kunden zu sorgen. Wir freuen uns darauf, den Weg gemeinsam und in neuer Struktur fortzusetzten“, sagt Carsten Kunde, Geschäftsführer bei Diamant.

Für die Kunden bedeutet der Wechsel: Alles bleibt, wie es ist. Das vollständige Portfolio von Produktion über Qualitätskontrolle und Weiterentwicklung bis hin zu Vertrieb, Lieferung und Kundenbetreuung liegt nun in den Händen von Diamant. Die Produkte sind weiterhin in gewohnter Qualität erhältlich. Nur der Name auf dem Briefkopf ändert sich.

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Diamant Polymer versteht sich als Anbieter von Polymer-Systemen: von niedrigviskosen Materialien zur Imprägnierung poröser Strukturen bis hin zu hochgefüllten Verbundsystemen für dynamische und statische Lasten. Das Ziel: Ausfallzeiten minimieren, Kosten senken, Werte erhalten. Profiteure sind Branchen wie Stahl- und Brückenbau, Maschinenbau, Gießereien, Automobilindustrie, Additive Fertigung und thermische Beschichtungen.

Formuliert, entwickelt und produziert wird in Deutschland, verteilt über ein weltweites Vertriebsnetz von über 40 Auslandsvertretungen. Außerdem betreibt Diamant zwei eigene Produktionsstandorte in Bangalore, Indien, und Jakarta, Indonesien – in Nordamerika ist das Unternehmen über Diamant Polymers Inc. USA vertreten.

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