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Das Vergiss-Mich-Handy
Das My-Ay getaufte Gerät ist dazu da, liegen gelassen zu werden. Denn in dem handlich-schmucken Gehäuse verbergen sich neben Mikrofon und Lautsprecher noch vier Sensoren für Infrarot, Beschleunigung, Temperatur und Geräusch. Diese lassen sich so programmieren, dass sie bei Erreichen bestimmter Werte eine Mobilfunkverbindung aufbauen oder eine SMS mit vordefiniertem Text absetzen ¿ fertig ist der erste elektronische Wachhund, der telefonieren kann.
Was in der Industrie zur Überwachung von Anlagen schon lang Gang und Gäbe ist, wird hier erstmals versucht in den Privatbereich zu übertragen. Mag diese Studie auf den ersten Blick sehr technisch wirken, so erschließen sich doch schnell zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten: als mobile Alarmanlage im Auto, Zelt oder Ferienhaus oder zur schnellen, unkomplizierten Sicherung beweglicher Güter, als Frost- und Klimawächter, als Babyfon mit großer Reichweite oder einfach nur um sicherzustellen, dass die lieben Kleinen wirklich um zehn Uhr das Licht ausgemacht haben. Erste Tests sind für das Frühjahr geplant, eine Version mit Kamera und GPS ist angedacht.
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