Wirtschaft + Unternehmen

CC-Link als Draht nach China

Industrielle Entwicklung in China wird auch in den kommenden Jahrzehnten einer der wichtigen Faktoren für das weltweite Wirtschaftswachstum bleiben. Der Zugang zum chinesischen Markt ist daher für europäische Unternehmen der Automatisierungsbranche ein wesentlicher Wachstumsaspekt. Aus diesem Grund hat die CC-Link Partner Association (CLPA) ihre "Gateway to China"-Initiative gestartet und nutzt ihre Präsenz in Asien, um europäische Unternehmen bei ihrem Weg in diese Region zu unterstützen.

Einfallstor nach China sei derC-Link, eint die CLPA und hilft deutschen unternehmen bei der Etablierung.

Das G2C Programm wird von 14 europäischen Partnern der CLPA gefördert: 3M, ABB Robotics, Balluff, Bihl+Wiedemann, Cognex, Datalogic S.p.A., Hilscher Gesellschaft für Systemautomation mbH, HMS Industrial Networks, IDEC Corporation, Mitsubishi Electric Europe B.V., Pepperl + Fuchs GmbH, Pro-face Europe B.V, WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG and und dem Geschäftsbereich Ethernet-Infrastruktur der Firma Weidmüller.

Die CLPA zeigt auf der Messe die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von CC-Link-Lösungen in ganz unterschiedlichen Industrien, wie der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, dem Wasser- und Energie-Management oder dem Bereich Consumer Packaged Goods. Besucher des Messestandes können sich darüber informieren, wie die Produkte europäischer CC-Link-Partner zu einer individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Branche abgestimmten Lösung beitragen. Gleichzeitig demonstriert die CLPA die Bandbreite an Anwendungsmöglichkeiten und -bereichen von CC-Link mit Geräten bekannter europäischer Hersteller.

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"CC-Link ist zum De-facto-Standard für industrielle Feldbusse in vielen asiatischen Industrien geworden. Zum Beispiel nutzen 80 Prozent des Marktes für Flachbildschirme CC-Link. CLPA nutzt diese Stärke in Asien, da europäische Gerätehersteller bei Entwicklung und Vertrieb CC-Link-kompatibler Produkte im chinesischen Markt eine wesentlich höhere Marktakzeptanz erreichen. Als weit verbreiteter offener Standard hat CC-Link zudem ein sehr großes Wachstumspotential - das haben auch unsere Partnerunternehmen erkannt", erklärt John Browett, Acting General Manager der CLPA in Europa.

Viele führende asiatische Unternehmen folgten dem Trend und errichteten Produktionsstandorte in China. Da CC-Link in vielen dieser Unternehmen bereits dominierender Standard war, wurde das offene Netzwerk auch in den neuen Fabriken eingesetzt. Da die CLPA im starken wirtschaftlichen Fokus auf China und dem steigenden Automatisierungsgrad der Region große Chancen für europäische Unternehmen sieht, hat sie die G2C-Kampagne ins Leben gerufen. Ziel ist es, den europäischen Firmen den Zutritt zum chinesischen Markt zu erleichtern.

Die Initiative lässt sich in zwei Kernbereiche gliedern: Im ersten Schritt wird ein CC-Link-Produkt für den Einsatz im chinesischen Markt vorbereitet. Dafür bietet die CLPA kostenfreie Unterstützung bei der Entwicklung an und stellt kostenlose Probe-Sets von Muster-Komponenten und Kabeln von dem Partner 3M bereit. Die Partner Hilscher und HMS steuern spezielle Angebote für ihre Lösungen netX und Anybus bei. Weidmüller stellt ein Starter-Kit für einen zehn Gigabit konfektionierbaren RJ45-Feldanschluss für die CC-Link-IE-Feld-Infrastruktur zur Verfügung.

Sobald ein Produkt oder System für den Markt vorbereitet ist, erhält das teilnehmende Unternehmen Vertriebsunterstützung in China.

Die CC-Link Partner Association (CLPA) ist eine internationale Organisation mit weltweit über 1.500 Mitgliedsunternehmen. Gemeinsames Ziel ist die Verbreitung und technische Entwicklung der offenen CC-Link-Netzwerktechnologien. bw

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