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Bosch mit gutem Start ins neue Geschäftsjahr
Die Bosch-Gruppe ist gut in das Jubiläumsjahr 2011 gestartet und sieht trotz der Unsicherheiten infolge der Ereignisse in Japan weiterhin günstige Wachstums- und Ertragsperspektiven. "Die Folgen der Katastrophe in Japan sind bis heute nicht konkret abschätzbar. Doch wir bleiben zuversichtlich, 2011 beim Umsatz erstmals die Marke von 50 Milliarden Euro zu übertreffen", sagte Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, bei der Bilanz-Pressekonferenz in Stuttgart. Das Ziel von Bosch ist es, weiterhin eine Rendite vor Steuern von 7 bis 8 Prozent vom Umsatz zu erreichen. Die Quartalszahlen stützen diese Prognose: Der Gesamtumsatz des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens stieg in den ersten drei Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreswert um rund 15 Prozent.
Alle drei Unternehmensbereiche konnten in diesem Zeitraum ihren Umsatz deutlich steigern. Die gute Entwicklung spiegelt sich in der Beschäftigung wider: Bis Ende 2011 soll die Zahl der Bosch-Mitarbeiter weltweit um 15 000 auf rund 300 000 steigen. Mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze sollen in der Region Asien-Pazifik entstehen, davon 5 900 in China. Weitere 3 800 Mitarbeiter will Bosch in Osteuropa und der Türkei einstellen sowie 1 000 in Nordamerika und 800 in Südamerika. In Deutschland will Bosch im Jahresverlauf 900 neue Stellen schaffen.
Die positive Stimmung im Unternehmen wird momentan durch die Ereignisse in Japan überschattet. Bosch hat im Land durch das Erdbeben und seine Folgen unter den nahezu 8 000 Mitarbeitern keine Opfer zu beklagen. Auch die Sachschäden an den 36 Bosch-Standorten hielten sich in Grenzen. "Derzeit erwarten wir, dass die Folgen der Katastrophe in Japan das Wachstum der Weltwirtschaft nur vorübergehend belasten", sagte Fehrenbach. "Allerdings sind die Produktionsverflechtungen vor allem in der Automobilindustrie hoch - auch bei Bosch."
Weitere Unsicherheiten für die Weltwirtschaft gehen von der Entwicklung der Rohstoffpreise und der Wechselkurseffekte aus. Finanzchef Dr. Stefan Asenkerschbaumer forderte gerade mit Blick auf den Euro: "Jetzt muss es darum gehen, die Haushaltskonsolidierung in den Euro-Staaten voranzutreiben und dies durch einen effektiven Sanktionsmechanismus zu unterstützen." lg








