Wirtschaft + Unternehmen

Bilder in der Trommel

Mit einem neuen System können sie interaktiv erkundet werden: Um Geräusche, Bilder oder Filme erweitert, entstehen lebendige Repräsentationen von Räumen. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik HHI in Berlin (www.hhi.fraunhofer.de) haben ein System erweitert, das reale Umgebungen hoch aufgelöst als Rundumpanoramen nicht nur auf flachen Monitoren darstellen kann. In das Bild lassen sich Videos, bewegte oder starre Objekte und Ton einbetten. Ein Anwendungsbeispiel: In einem virtuellen Verkaufsraum kann ein Anbieter verschiedene Produkte ausstellen, diese vorführen oder mit Informationen verknüpfen.
Die virtuelle Umgebung lässt sich aus Videos, aber auch einfachen Aufnahmen mit der Digitalkamera erzeugen. Um die Rohdaten flexibler zu verarbeiten, haben die Forscher verschiedene Algorithmen zur nachträglichen Optimierung entwickelt. Möchte man etwa nur die Szenerie eines belebten Platzes nutzen, kann das Programm aus mehreren Bildern sich bewegende Autos oder Menschen herausrechnen. Auf der Cebit konnten Besucher das Brandenburger Tor virtuell betrachten, sich im Hotel Adlon umsehen oder das ethnologische Museum in Dahlem besichtigen.
sg

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