Beziehungen vertiefen

Siemens CEO Kaeser trifft Putin

Siemens-Chef Joe Kaeser hat am Freitag vergangener Woche den russischen Präsident Vladimir Putin in der russischen Stadt Tuapse zu einem ausführlichen Gespräch getroffen. Anlass war die Eröffnung einer neuen Raffinerie des russischen Unternehmens Rosneft, an deren Errichtung Siemens beteiligt ist.

An dem Treffen nahmen auch der russische Wirtschaftsminister Alexei Ulyukayev, der Präsident des staatlichen Ölkonzerns Rosneft, Igor Sechin, und der CEO von Siemens in Russland, Dietrich Moeller teil.

In dem Gespräch wurde über die Lokalisierung industrieller Wertschöpfung und die Entwicklung von Investitionen von Siemens in Russland gesprochen. Putin würdigte die Beiträge von Siemens zur Modernisierung der russischen Infrastruktur und zum Ausbau der industriellen Wertschöpfung in Russland für den Inlandsmarkt und den Export. Für Siemens sagte Kaeser großes Interesse des Unternehmens an der Vertiefung der partnerschaftlichen Beziehungen zu, die Siemens und Russland seit der Eröffnung der ersten Repräsentanz des Unternehmens 1853 in Sankt Petersburg verbinden. Putin und Kaeser betonten die Bedeutung einer verstärkten europäisch-russischen Partnerschaft und eines Ausbaus der Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und Russland. "Es ist in beiderseitigem Interesse, die Nachbarschaft noch stärker mit Leben zu erfüllen und die wirtschaftlichen und politischen Potenziale gemeinsam noch intensiver auszuschöpfen", sagte Kaeser. Siemens ist in Russland seit 160 Jahren aktiv und beschäftigt dort heute rund 3.500 Mitarbeiter. kf

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