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Artikel und Hintergründe zum Thema

Automatica 2025

Inka Krischke,

Spitzenwerte bei Besucherzahlen

Vom 24. bis 27. Juni demonstrierte die Automatica 2025 in München, welche Lösungsansätze intelligente Automation und Robotik für die Herausforderungen der Zukunft bieten. Insgesamt rund 47.500 Besucher aus mehr als 90 Nationen informierten sich bei rund 800 Ausstellern aus 40 Ländern.

Rund 47.500 Besucher aus mehr als 90 Nationen kamen zur Automatica 2025. © Messe München

Im Fokus der vier Messestage standen KI-gestützte Robotik, Mittelstands-Automation, Healthtech-Lösungen, mobile Robotik und vernetzte Produktion. Aus Sicht von Dr. Reinhard Pfeiffer, Co-CEO Messe München, ein erfolgreicher Themenmix. „Die Automatica ist einmal mehr Impulsgeber für die gesamte Branche. Die Messe ist besucher- und ausstellerseitig trotz konjunkturellem Gegenwind deutlich gewachsen. Das zeigt: Sie ist der Pflichttermin der Branche.“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hob ihm Rahmen seines Rundgangs auf der Automatica und den parallel stattfindenden Messen Laser World of Photonics sowie World of Quantum die zentrale Bedeutung dieser Zukunftstechnologien hervor. „Robotik und Automation werden unsere Produktionsprozesse revolutionieren. Besonders die Integration von Künstlicher Intelligenz eröffnet völlig neue Möglichkeiten.“ Auch Exhibition Director Anja Schneider zeigt sich begeistert: „Mit 800 Ausstellern und sage und schreibe 1.120 Robotern vor Ort ist die Automatica eine unglaublich beeindruckende Leistungsschau über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Was mich ganz besonders freut: ihr ausgeprägter Charakter als Arbeitsmesse.“

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Eine positive Messebilanz zieht ebenfalls Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA Robotik + Automation. „Die Automatica 2025 hat gezeigt: Robotik und Automation sind der Schlüssel für starke Wettbewerbsfähigkeit. Mit praxisnahen KI-Lösungen, Automation für den Mittelstand und vernetzter Produktion hat sie ihren globalen Führungsanspruch eindrucksvoll bestätigt: Sie ist der Ort, an dem Weltneuheiten und die Zukunft der Automation Premiere haben.“

Aussteller sind zufrieden

Aus allen Bereichen ziehen die Aussteller ein positives Fazit. „Die Automatica ist nicht nur für Fanuc,sondern für die gesamte Robotikbranche in Europa eine der wichtigsten Veranstaltungen“, sagt Takayuki Ito, Präsident der International Federation of Robotics (IFR) und zuvor Vice President bei Fanuc. „Hier kommen weltweit führende Technologieunternehmen und Anwender zusammen, um Ideen auszutauschen, Innovationen zu entdecken und die Zukunft der Automatisierung voranzutreiben. Als Präsident der IFR schätze ich diese Plattform für den internationalen Dialog und die Zusammenarbeit sehr.“

Ein ebenfalls positives Fazit zieht Reinhold Groß, CEO der Robotersparte von Kuka. „In diesem Jahr erleben wir bemerkenswertes Interesse von Kunden, die bislang noch nicht automatisieren. Für uns war die Automatica 2025 daher die ideale Bühne, um zu zeigen, dass ‘making automation easier‘ weit über einen einfachen und intuitiven Zugang zur Robotik hinausgeht.“ Dass nicht zuletzt deshalb immer mehr mittelständische Unternehmen automatisieren, sieht auch Martin Bender, Geschäftsführer Bender+Wirth, aus der Perspektive des Anwenders. „Ich schätze den fachlichen Austausch mit den Ausstellern und spüre, dass ich als Vertreter eines KMU auf der Automatica absolut richtig bin“, so Bender. „Die Messe inspiriert und motiviert mich, neue Dinge auszuprobieren und mit der Automatisierung voranzuschreiten.“

Internationale Besucher

Die Top-Ten-Besucherländer nach Deutschland waren Österreich, Italien, Schweiz, Südkorea, China, Polen, Großbritannien, Tschechien, USA und Frankreich. Der Anteil internationaler Besucher lag bei knapp 35 Prozent.

Die nächste Automatica findet von 22. bis 25. Juni 2027 erneut parallel zur Laser World of Photonics – Weltleitmesse und Kongress für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Photonik – sowie der World of Quantum in München statt.

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