Wirtschaft + Unternehmen

Atlas-Copco: Spenden für sauberes Trinkwasser

26.486,15 Euro kamen durch diverse Aktionen der Beschäftigten von Atlas Copco Energas in Köln-Sürth zusammen, weitere 20.000 Euro steuerten die Kollegen mehrerer Atlas-Copco-Gesellschaften aus Essen und anderen Städten Deutschlands bei. Die Spender übergaben das Geld im Namen der Initiative "Water for All" mit der Bitte an die Welthungerhilfe, den Betrag für ihr Wasserprogramm in Süd-Ost Kenia zu verwenden.

Atlas-Copco-Energas-Geschäftsführer Peter Wagner (li.), Ulrich Schoene, Schirmherr von Water for All Deutschland und Geschäftsführer der Atlas Copco Holding Essen (Mitte), Water-for-All-Vorstand Michael Peters (re.). Für die Welthungerhilfe waren Anja Thöne und Stephan Simon (zweiter von rechts) dabei. (Bild: Atlas Copco)

Die Welthungerhilfe fördert in wasserarmen Gebieten den Auf- und Ausbau der Infrastruktur zur Trink- oder Brauchwasserversorgung beziehungsweise zur Bewässerung, um Armut zu bekämpfen. In den von Dürre geplagten Regionen Kenias engagiert sich die Welthungerhilfe präventiv und langfristig wirksam in der Grund- und Regenwassersammlung, im Flachbrunnenbau sowie im Fels- und Dachregenfang.

Die aktuellen Spenden kamen durch sportliche Betätigungen und mehrere Sammlungen zustande: So beteiligten sich unter anderem in Essen zahlreiche Atlas-Copco-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zusammen mit rund 2.000 weiteren Läuferinnen und Läufern am 9. Juni am "ersten Essener Firmenlauf". Für jeden gelaufenen Kilometer zahlte der Konzern eine Spende an Water for All. Desgleichen in Köln: Hier liefen 63 Energas-Beschäftigte am 16. Juni beim "Business-Run" mit. Außerdem beteiligte sich die Belegschaft an einem Fußballturnier, das zugunsten des Vereins Water for All Deutschland e. V. ausgerichtet wurde. Einen weiteren wesentlichen Anteil machen freiwillige Spenden aus, welche die Mitarbeiter des Konzerns monatlich - zum Teil direkt über ihre Gehaltsabrechnung - abführen.

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Die Initiative Water for All wurde 1984 von Mitarbeitern des schwedischen Atlas-Copco-Konzerns gegründet; seit drei Jahren besteht in Deutschland ein gleichnamiger Verein. Die Organisation hat weltweit mehr als 4.000 Mitglieder, von denen die Mehrheit bei der Atlas-Copco-Gruppe arbeitet. Von Beginn an wurden alle Spenden der Mitarbeiter vom Konzern verdoppelt. Seit diesem Jahr verdreifacht Atlas Copco jeden Betrag. Mit diesem Geld kann Water for All zur Verbesserung von Lebensbedingungen in Dürreregionen beitragen. pb

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