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Anvis schließt Joint Venture mit Tokai Rubber Industries in Mexico
Automobilzulieferer Anvis hat an seinem Standort Queretaro, Mexico, eine Vereinbarung zur Gründung zweier Joint Ventures mit Tokai Rubber Industries getroffen. Damit stärkt die Gruppe ihre Wettbewerbsposition im amerikanischen Markt.
In der neuen Struktur wird das bestehende Werk der Anvis Gruppe als Joint Venture mit 51% Beteiligung von Anvis betrieben. Gleichzeitig wird eine weitere Produktionsstätte an gleichem Standort als Joint Venture unter 51%iger Beteiligung von Tokai Rubber Industries aufgebaut. Der Produktionsstart auf der neuen Fläche wird im Herbst 2013 erfolgen. Beide Firmen haben vereinbart mehrere Millionen Euro in die weitere Entwicklung des Standortes zu investieren. Dabei werden über 200 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Vor dem Hintergrund des anhaltenden Wachstums des amerikanischen Automobilmarktes werden europäische, japanische und amerikanische Hersteller ihre Produktionskapazitäten in Nord- und Südamerika weiter ausbauen. Durch diese Entwicklung entstehen neue Chancen für die Zulieferindustrie in der Region. Im Rahmen der mittelfristigen Unternehmensstrategie zur Stärkung der Unternehmensposition in wachsenden Märkten wurde mit der Gründung des Joint Ventures ein wichtiger Meilenstein erreicht.
Anvis Mexico wurde bereits im Jahr 1993 gegründet. In 2011 wurde dort ein Umsatz von 21 Mio. Euro hauptsächlich mit den Kunden VW und Nissan erzielt. Die Joint Venture Struktur sichert ein langfristiges profitables Umsatzwachstum für beide Partner. Synergien sollen vor allem in der gemeinsamen Nutzung der regionalen Zulieferstruktur, aber auch in der effizienteren Nutzung der Ressourcen des Standortes erzielt werden.
Das Unternehmen
Die Anvis-Gruppe mit Hauptsitz in Steinau a.d. Straße ist weltweit aktiv. Ob Motor-, Getriebe- und Fahrwerkslager oder Auspuffaufhängungen und Schwingungstilger, im gesamten Auto sind Teile des Anbieters verbaut. Hauptsparte ist die Entwicklung von Antivibrationssystemen, also Systeme zur Entkopplung von schwingenden Teilen in Fahrzeugen. An weltweit 13 Standorten erzielt die Gruppe einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro. Zu den Kunden gehören vor allem führende Automobilhersteller wie VW, BMW, Mercedes, Nissan, Audi, Porsche, MAN, PSA, Renault und viele mehr. Die Kompetenz des Unternehmens fließt aber auch in anderen Branchen ein, beispielsweise der Bahn- und Luftfahrtindustrie. kf







