Mit KI den Blick für Neues schärfen

Andreas Mühlbauer,

"Wir erwarten für 2023 eine positive Marktentwicklung"

Trotz magerer Konjunkturaussichten und steigender Energiepreise blickt IDS optimistisch ins kommende Jahr. Der Auftragseingang ist nach wie vor gut und auch im Hinblick auf die Lieferfähigkeit stehen die Signale auf grün.

IDS-Geschäftsführung von links nach rechts: Alexander Lewinsky, Jan Hartmann, Jürgen Hartmann (Gründer und Eigentümer). © IDS

"Wir entwickeln und fertigen mit Hochdruck neue Hardwareplattformen mit planbarer Halbleitertechnologie", so IDS Geschäftsführer Jan Hartmann. "Wieder einmal hat sich gezeigt, wie essentiell unsere Wandlungsfähigkeit ist. Sie bescherte uns eine erfreuliche Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr 2022, zurückzuführen nicht zuletzt auf den Erfolg unserer uEye Kameras mit neu entwickelter USB3-Technologie-Plattform".

2023 werden weitere Modelle mit dieser Hardwaretechnologie folgen, um sich noch lieferantenunabhängiger aufzustellen und möglichen Bauteil-Engpässen entgegenzuwirken. Gleichzeitig soll das Produktportfolio erweitert werden. Dabei sind Modelle mit hohen Datenraten sowie mit schnelleren und größeren Sensoren in Planung. Auch der Low-Cost Bereich wird mit neuen Produktvarianten deutlich gestärkt werden. "Wir sehen einen wachsenden Bedarf an preisoptimierten Kameras mit verlässlichen Basisfunktionen", erklärt Geschäftsführer Jan Hartmann. Gleichzeitig bietet auch das 3D-Segment nach wie vor spannendes Potential und wird ausgebaut.

Über allem steht auch in 2023 der Unternehmensleitspruch "It´s so easy". "Wir unterstützen unsere Kundinnen und Kunden darin, schneller und einfacher zu einer Lösung zu kommen, und zwar mithilfe des „Easy to Use“ IDS Ökosystems, auf welches IDS im Jahr 2023 den Fokus legen wird", erläutert IDS Geschäftsführer Alexander Lewinsky. Dies bezieht sich zum einen auf den Bereich Industriekameras, bei dem besonderes Augenmerk auf der Usabilty des hauseigenen Softwarepakets liegen wird. Zum anderen treibt der Industriekamerahersteller das Trendthema künstliche Intelligenz voran.

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"IDS möchte Anwendenden den Zugang zu dieser Schlüsseltechnologie weiter erleichtern, vermeintliche Einstiegshürden abbauen und mit einfach zu handhabenden Bildverarbeitungskomponenten helfen, dringend nötige Automatisierungsprozesse anzustoßen", betont IDS Gründer und Eigentümer Jürgen Hartmann. Die Chancen, die sich durch entsprechende Lösungen bieten, sind enorm und mit ganz neuen Anwendungsfeldern verbunden, wie beispielsweise Verkehr und Smart City oder Umwelt und Smart Farming. "Mit visionpier- einem Markplatz für Bildverarbeitungslösungen mit und ohne KI - bieten wir einen solchen Zugang", ergänzt Hartmann. "Lösungsanbieter und Anwender können dabei in Austausch treten, Lösungen diskutieren, sie (weiter-)entwickeln und wiederverwenden. Diese Art des Austausches und der Wiederverwendbarkeit von Lösungen kann zum flächendeckenden Erfolg von KI beitragen. Wir sind aus der Krise gestärkt hervorgegangen und erwarten eine positive Marktentwicklung," resümiert Jürgen Hartmann.

Last but not least steht im kommenden Jahr auch das Thema Nachhaltigkeit oben auf der Agenda . IDS hat dies fest in seinen Jahreszielen verankert und möchte so u.a. den CO2-Ausstoß um weitere 5 % reduzieren. "Perspektivisch wollen wir in der Stromversorgung komplett autark arbeiten", erklärt Jan Hartmann. "Mit diesen breit gefächerten Maßnahmen sind wir gut aufgestellt für das kommende Jahr und können flexibel auf die Gegebenheiten des Marktes reagieren, um unseren Kundinnen und Kunden trotz erschwerter Rahmenbedingungen das beste Anwendererlebnis des Vision Marktes zu bieten."

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