Werkstoffe
Das Goldene Vlies
hätte Jason vielleicht für das Schleifvlies am Polierrad links liegenlassen. Mit diesem erreicht man nämlich alle Ecken und Kanten und das hätte ihm sicherlich beim Bau der Argo geholfen. Das Neue ist die Anordnung der Lamellen und die Konzeption des Trägertellers. Das Schleifvlies, aus dem die Lamellen bestehen, wurde aufrecht positioniert, um einen großen Überstand des flexiblen Poliermaterials zu erreichen. Auf diese Weise kann sich das Vlies weitgehend an das zu bearbeitende Werkstück anpassen, selbst wenn es Ecken, Kanten und Rundungen aufweist oder es sich um U-Profile handelt. Beim stirnseitigen Einsatz wird zudem ein lineares Schliffbild erzeugt. Gleichzeitig haben die Entwickler von Dronco in Wunsiedel die Option des Flächenschleifens bewahrt. Der verstärkte Kunststoffträgerteller bietet dafür den nötigen Rückhalt.
Weil das Polierrad mit einem Winkelschleifer verwendet wird, kann es sowohl für die Fläche als auch vertikal für die punktuelle Bearbeitung eingesetzt werden. Deshalb eignet es sich beispielsweise zum Entrosten, Reinigen und Blankpolieren von Metallen oder zum Polieren von Schweißnähten in Ecken, Kanten und Kehlnäthen. Auch bei den Materialien ist das Polierrad flexibel: So lassen sich Werkstücke aus Edelstahl ebenso bearbeiten wie Stahl, Aluminium und andere Nicht-Eisen-Metalle. Das Produkt hat einen Durchmesser von 125 Millimeter und wird in den Vlies-Stukturen medium und fein angeboten. ee

