Werkstoffe
Doppelt hält besser
hat sich wohl auch Aluplast, der Hersteller von Kunststoff-Fenstersystemen, gedacht und sich an Krauss Maffei Berstorff mit dem Wunsch gewandt, kompakte sowie flexibel aufstellbare Einheiten zu realisieren. Der Hersteller von Kunststoff und Gummi verarbeitenden Maschinen und Anlagen hat daraufhin eine Kombination von zwei Doppelschneckenextrudern KMD 90-32/P mit einem Co-Extruder KMD 50 K/P entwickelt. Das Besondere: Auf einer Breite von maximal 2,5 Metern und einer Länge von 5,4 Metern ist die gesamte Einheit untergebracht.
Jede Verfahrenseinheit verfügt über einen eigenen Grundrahmen, so dass sich zukünftige Aufstellungen weitestgehend flexibel vornehmen lassen. Die Schaltschränke befinden sich am Ende jeder Einheit. Nur kleinere Schaltschränke mit den benötigten Regelzonen und Bediendisplays wurden an der Werkzeugseite angebracht. Die Umrichter für die wassergekühlten AC-Motoren sind Platz sparend oberhalb der Getriebe angeordnet. Der Schaltschrank des Co-Extruders schließlich wurde auf Rollen positioniert, um den Zugang zum Hauptmotor sicherzustellen.
Neben der mechanischen Flexibilität, verfügt die Einheit über einen zweiten Vorteil: Die Hauptextruder können wahlweise separat oder aber gemeinsam über einen definierten Master gesteuert werden. Die von den Münchner Experten realisierte Kombination für die Doppelstrangextrusion von Fensterprofilen der Kerntechnologie ermöglicht eine Durchsatzleistung von insgesamt über 900 Kilogramm pro Stunde. lg







