
Schneller, größer, günstiger
Benötigen Unternehmen kleine Bauteilserien, drucken sie die Komponenten oftmals einfach Stück für Stück aus. Eine neuartige Anlage soll den 3D-Druck beschleunigen.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Benötigen Unternehmen kleine Bauteilserien, drucken sie die Komponenten oftmals einfach Stück für Stück aus. Eine neuartige Anlage soll den 3D-Druck beschleunigen.

3D-Druck/Additive Manufacturing
Die Multimaterial-3D-Drucker sind nun mit der Stratasys-eigenen Triple-Jetting-Technologie erhältlich. Mit dieser Technologie können in einem Arbeitsschritt Produkte aus bis zu drei verschiedenen Materialien drucken oder mehrere Werkstoffe kombinieren.
Stratasys, führender Anbieter im Bereich 3D-Druck und additive Fertigung, stellt den revolutionären StreetScooter C16, ein Serien-Elektrofahrzeug für gerade einmal 10.000 Euro, auf der Euromold aus. Das Fahrzeug wiegt ohne Batterie durchschnittlich 450 Kilogramm, hat eine Reichweite von mindestens 100 Kilometern und bietet eine Geschwindigkeit von bis zu 100km/h.

Auf der Euromold wird German Reprap einen neuen 3D-Drucker für Industriekunden vorstellen. Der 3D-Drucker aus der Professional Serie wird einen Bauraum von 1.000 mm x 800 mm x 600 mm haben. Das eingesetzte Schmelzschichtverfahren (FFF) eignet sich, um Prototypen, Funktions- und Anschauungsmodellen oder Modelle für den Formenbau herzustellen.
Die Bedeutung von SMC Deutschland im internationalen Gefüge der SMC Corporation wächst. Zeit für gezielte Investitionen, Zeit für zukunftsorientierte Expansion. Dieses Jahr investierte das Unternehmen mehrere Millionen Euro in den Ausbau der Produktion samt Forschung und Entwicklung am deutschen Hauptsitz in Egelsbach bei Frankfurt.
Die Euromold, Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung, öffnet vom 25. bis 28. November 2014 in Frankfurt am Main ihre Pforten. Das Messemotto beschreibt gleichzeitig die Thematik: „Von der Idee bis zur Serie“.
Laserschmelzen mit Metallen gewinnt im Flugzeugbau an Bedeutung: Schnellere Durchlaufzeiten, günstigere Bauteile und eine bislang unbekannte Freiheit in der Formgebung sind auch hier klassische Argumente.

Beim Lasersinter-Spezialisten und 3D-Druck-Dienstleister Creabis sind Lasersinter-Teile erhältlich, die zwar in Kunststoff gefertigt sind, aber wie Metallteile aussehen und sich ähnlich wie Metall anfühlen.
Mit Iglidur I180-PF stellt Igus jetzt ein weiterentwickeltes 3D-Filament vor, das noch leichter zu verarbeiten ist. Es wurde auf Reibung und Verschleiß optimiert.
Für Porsche 550 Spider, 904 oder 356 Carrera sind spezielle Teile wie Zylinderköpfe heute leider nicht mehr erhältlich. Im Schadensfall hilft nur die Nachkonstruktion. 3D-Druck kann sich dabei als wirtschaftliche Möglichkeit erweisen.