
Chiron erschließt additive Fertigung
3D-Drucker mit drei Auftragsköpfen
Mit dem AM Cube erschließt Chiron die additive Fertigung. Er eignet sich für die Beschichtung und Reparatur von Bauteilen sowie für die endkonturnahe Fertigung von Halbzeugen.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Chiron erschließt additive Fertigung
Mit dem AM Cube erschließt Chiron die additive Fertigung. Er eignet sich für die Beschichtung und Reparatur von Bauteilen sowie für die endkonturnahe Fertigung von Halbzeugen.
Metalle werden aufgrund ihrer Materialeigenschaften wie Festigkeit, Temperaturbeständigkeit, Langlebigkeit, Biokompatibilität, Chemikalienbeständigkeit und Leitfähigkeit in den verschiedensten Branchen eingesetzt. Es stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten die additive Fertigung mit Metallen mit sich bringt und inwiefern die Fertigungsindustrie diese ausschöpfen kann.

Auch in diesem Jahr zeichnet die Formnext Start-up Challenge wieder junge und innovative Unternehmen aus, die nicht älter aus fünf Jahre sind.

In einem Forschungsprojekt möchten 15 Unternehmen und Hochschulen die Vorteile der additiven Fertigung für die industrielle Massenproduktion erschließen. Neben neuen Verfahren und Materialien sollen auch Standards entwickelt werden.
Kupfer in der additiven Fertigung

Das Fraunhofer IMWS erforscht gemeinsam mit dem Kupferhalbzeughersteller KME den Einsatz von additiven Fertigungstechnologien für hochwärmeleitfähige Bauteile aus Kupfer und Kupferlegierungen. Das Ziel: neue Marktsegmente im Bereich der Kühlelemente für die Leistungselektronik erschließen.
Die additive Fertigung ist auf dem besten Weg aus der Nische. Möglich machen dies auch neue Werkstoffe. Die Deutschen Edelstahlwerke haben nun zwei Metallpulver für den 3D-Druck auf den Markt gebracht: den bainitischen Spezialstahl Bainidur AM sowie den austenitischen Stahl Printdur HSA.

Forscher der TU Kaiserslautern haben ein Verfahren entwickelt, mit dem Speichenräder aus Faser-Kunststoff-Verbund effizient und verschnittfrei hergestellt werden. Damit ist eine auf Kundenwünsche zugeschnittene Produktion automatisiert möglich.

Produktions- und Logistiksektoren sind besonders anfällig für Störungen und stark gefährdet bei Cyber-Angriffen. Technologien wie Künstliche Intelligenz, 3D-Druck, Robotik, Drohnen, selbstfahrende Laster und das Internet der Dinge stellen die Branche vor große Herausforderungen.

3D-Drucker von Igus fertigen Bauteile ab sofort auch mit verschiedenen Filamenten und kombinieren damit verschiedene Materialeigenschaften. So lassen sich Komponenten herstellen, bei denen gleichzeitig Steifigkeit wie auch Verschleißfestigkeit gefordert sind.

ABB hat seine Simulations- und Offline-Programmier-Software Robot Studio um ein neues Software-Add-in erweitert.