Steuerungstechnik
Trotz Trennstufe lückenlos überwachen
Neue Versionen des Schaltverstärkers Typ 9170 und der Binärausgabe Typ 9175 schaffen mehr Sicherheit bei der Übertragung eigensicherer binärer Signale. Sie ermöglichen erstmals eine vollständige, lückenlose Fehlerüberwachung jedes einzelnen Kanals - trotz Trennstufeneinsatz. Mit den neuen Modulen, die die Baureihe Ispac von R. Stahl ergänzen, können aber nicht nur Leitungsfehler zwischen Trennstufe und Prozessleittechnik detektiert, sondern auch feldseitige Störungen erkannt und komfortabel via Signalkanal ans Leitsystem gemeldet werden.
Die zuverlässige Überwachung der kompletten Verbindung kommt vor allem Anwendungen mit sicherheitsgerichteten Signalen nach IEC EN 61508 / 61511 zugute. Die neuen Module eignen sich daher nicht nur für Ex i-Signale der Zonen 0 und 1, sondern gleichzeitig auch für den Einsatz in SIL 2-Signalkreisen. Der als ein- oder zweikanaliges Gerät erhältliche Schaltverstärker vom Typ 9170/x0-14-12 bildet an seinem Ausgang zur Leitebene ein Namur-Signal nach.
Es erlaubt die Unterscheidung zwischen Signal AUS und Drahtbruch auf der einen Seite und Signal EIN und Kurzschluss auf der anderen Seite. Im Ausgang befindet sich ein zusätzlicher Kontakt, der im Falle eines Fehlers auf der Feldseite öffnet und damit den detektierten Leitungsfehler an das Leitsystem weitermeldet. Die zuvor erforderliche Auswertung des separaten Fehlermeldekontaktes ist nicht mehr notwendig. Die Binärausgaben Typ 9175/10-1x-12 können sowohl Kurzschluss als auch Drahtbruch auf der Feldseite detektieren. Auch die Standardausführungen der Binärausgabe erlaubten es bereits, festgestellte Fehler über separate Kontakte weiter zu melden. Alle neuen Module können über einen zusätzlich im Eingang der Trennstufe eingebauten Kontakt den feldseitig festgestellten Fehler direkt für den Digitalausgang zum Leitsystem hin nachbilden.
Die Fehlerüberwachung des Leitsystems kann das Problem dann unmittelbar erkennen und dem Anwender anzeigen.
Die wesentlichen Produktionsstandorte des Konzerns befinden sich heute in Deutschland, den Niederlanden und Norwegen. Seit 1997 ist die R. Stahl Aktiengesellschaft an der Börse notiert und gehört dem Prime Standard an. st








