Simulationstechnik
Supercomputing-Rekord gebrochen
Der Simulationsspezialist Ansys und Computer-Hersteller Cray haben den bestehenden Simulationsweltrekord auf eine neue Ebene gehoben und damit nach eigener Angabe um 400 Prozent überboten. Hierzu hat Ansys seine Simulationslösung Fluent auf 129.000 Rechnerkerne skaliert. Die Berechnungen wurden auf einem Supercomputer Cray XC30 durchgeführt, der mit 90 Prozent Effizienz arbeitete – dies ist eine bemerkenswerte Skalierung und Effizienz für Parallelverarbeitung. So erreichen beispielsweise nur wenige Softwarepakete mehr als 75 Prozent Effizienz bei Annäherung an diese Skalierung. „Wir testen unsere Software an realen Anwendungen in Zusammenarbeit mit führenden internationalen Supercomputing-Anbietern. Nur auf diese Weise können wir sicherstellen, dass die im Labor erzielten Verbesserungen für unsere industriellen Kunden tatsächlich nutzbar sind“, ergänzt Wim Slagter, HPC Produktmanager bei Ansys und ergänzt: „Die Steigerung um den Faktor 4 gegenüber dem bisherigen Rekord für die Anzahl der Rechenkerne umfasst eine komplexe Simulation mit mehreren komplizierten physikalischen Größen, in diesem Fall ein industrieller Vergaser. Dieses Beispiel extremer Skalierbarkeit für hochgenaue Simulationen ist notwendig, um mit der zunehmenden Innovationsgeschwindigkeit im Markt Schritt zu halten.“
Die Rechenleistung hat in den vergangenen zehn Jahren in bemerkenswerter Weise zugenommen, wenn man bedenkt, dass noch 2005 die komplexesten Simulationen auf maximal 512 Rechenkernen durchgeführt worden sind. In dieser Zeit hat Ansys seine Produkte so weiterentwickelt, dass die Skalierbarkeit jedes Jahr nahezu verdoppelt wurde und auf nachhaltige Art die Herausforderungen der Industrie und die Erwartungen der Kunden an die Erzeugung bahnbrechender Produkte erfüllte. -sg-
Ansys, Darmstadt, Tel. 06151/36440, www.ansys.com









