Software

Bearbeitungszeiten lassen sich weiter reduzieren

Automatisierte Programmiermöglichkeiten für Rechtecktaschen, Optimierungen für das 3D-Schruppen sowie neue Strategien für die 5-Achs-Bearbeitung (etwa von Impellern und Blisks) sollen Version 2012 der CAM-Lösung hyperMill auszeichnen, die Hersteller Open Mind Technologies nun vorgestellt hat. Mit der Software könne die Berechnung der Werkzeugwege bei der Programmerstellung weiter beschleunigt werden und auch die Fertigungszeiten auf der Maschine verkürzten sich durch die neuen Bearbeitungsstrategien.
3D-ISO-Bearbeitung: Konische Werkzeuge sind in hyperMill 2012 jetzt einsetzbar. Konische Werkzeuge sind stabiler und reduzieren Werkzeugvibrationen bei gleichzeitiger Verbesserung der Oberflächen.

Mit dem neuen Bearbeitungsmodus ‚Normtasche‘ ermöglicht hyperMill 2012 nun eine automatische Programmierung von Rechtecktaschen. Innerhalb eines Bearbeitungsjobs erfolgt eine automatische Klassifikation in geschlossene und offene Taschen sowie rechteckige Absätze. Entsprechend den unterschiedlichen Zugänglichkeitsbedingungen für das Werkzeug sowie dessen Größenverhältnis zur Taschenkontur wählt die Software automatisch die geeignete Bearbeitungsmethode: spiralförmig, konturparallel oder schälend. Die Ausräumbewegungen erfolgen bevorzugt in langen, geraden Bahnen mit konstanten Schnittbedingungen. Kritische Vollschnittbereiche werden separat parametriert. Damit können entsprechend hohe Nennvorschübe programmiert werden und die Fertigungszeit verkürzt sich entsprechend.

Zeitsparende 5-Achs-Strategien

Bei der 5-Achs-Form-Offsetbearbeitung mit hyperMill sparen Anwender jetzt Leerwege durch die neue Möglichkeit der axialen Sortierung, die eine bereichsweise Aufteilung der Bearbeitung erlaubt. So können etwa Ecken oder Taschen einzeln hintereinander bearbeitet werden. Der Anwender kann wählen, ob er die Geometrien mit der axialen Sortierung oder Offset-Level-orientiert angehen möchte.

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Version 2012 unterstützt darüber hinaus konische Werkzeuge für die 3D-ISO-Bearbeitung mit automatischer Kollisionsvermeidung. Dabei wird das gesamte Werkzeug gegen das Modell auf Kollisionen geprüft, was eine hohe Prozesssicherheit bewirkt. Beim Drehen wurde die Software um die Funktion schräges Einstechen erweitert. Daher sind jetzt auch gekröpfte Werkzeuge einsetzbar. Die Werkzeugdatenbank wurde entsprechend um diese Einstechwerkzeuge erweitert. Im Bereich des 3D-Schruppens wurde das Taschenfräsen verbessert. So kann für die Bearbeitung von Taschen die Rampe kontinuierlich in eine Richtung gefahren werden. Die Tasche wird dann von außen nach innen ausgeräumt. Der Vorteil: Durch die kontinuierliche Einwärtsrampe werden die Werkzeugwege optimiert und Zick-Zack-Bewegungen vermieden. Die bereits in hyperMaxx (dem High-Performance-Schruppmodul) vorhandene Funktion ‚Intermediate Steps‘ ist jetzt auch für das 3D-Schruppen verfügbar. Hier werden Zwischenschritte definiert, die eine bessere Bearbeitung flacher Übergänge und schräger Wände ermöglichen. Die Materialabnahme erfolgt stufenweise von unten nach oben. Durch die große axiale Zustellung wird eine Treppenbildung vermieden und somit ein gleichmäßiges Aufmaß für die Weiterbearbeitung erzeugt. Außerdem werden die Werkzeugstandzeiten erhöht, da die Schnittbreite des Werkzeuges besser genutzt wird. -co-

Open Mind Technologies AG, Wessling Tel. 08153/933-500, http://www.openmind-tech.com

Messe AMB: Halle 4, Stand B31

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