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Artikel und Hintergründe zum Thema

Rasterscanning

Komplette Werkstücke berührungslos messen

Durch Rasterscanning können große Bereiche automatisch und mit hoher Strukturauflösung erfasst werden.

Bei kontinuierlicher Bewegung des Bildverarbeitungssensors werden mit hoher Frequenz sehr viele Bilder überlappend aufgenommen. Diese werden mit der Mess-Software Win Werth des Unternehmens Werth Messtechnik zu einem Gesamtbild überlagert. Die anschließende Auswertung findet im Bild statt, wodurch sich, vor allem bei vielen Maßen, die Messzeit deutlich reduziert, da die Positionierung des Sensors auf jedes Merkmal entfällt. Die Überlagerung vieler Bilder führt außerdem zu einer Reduzierung der Messunsicherheiten, da für jede Messung mehrere Bilder gleichzeitig ausgewertet werden.

Der Bildverarbeitungssensor folgt beim Rasterscanning HD einer beliebigen Vorgabebahn. Diese kann auch dreidimensional sein, wie zum Beispiel bei der Messung von Wendeschneidplatten. Eine solche Vorgabebahn kann aus dem CAD-Modell oder einer gemessenen Kontur erzeugt werden. Da auf diese Weise nicht benötigte Bereiche auch nicht aufgenommen werden, ergibt sich eine weitere Reduzierung der Messzeit gegenüber dem herkömmlichen „Rechteck-Rastern“. Beispielsweise wird bei einem O-Ring nur eine kreisförmige Vorgabebahn abgefahren, Ecken und Mitte des Gesamtbilds werden automatisch oder benutzerdefiniert „gefüllt“. ee

Formnext, Halle 3.1, Stand D18

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