Vierkanaldetektor

Gase analysieren

Der miniaturisierte Vierkanaldetektor LRM-254 im TO39-Gehäuse mit einer Aperturöffnung von fünf Millimetern im Durchmesser erweitert ab sofort das Sortiment des Dresdner Herstellers Infratec.

Noch kleiner, noch leistungsfähiger – so lässt sich der neue Detektor LRM-254 von Infratec mit wenigen Worten umschreiben. Der miniaturisierte Vierkanaldetektor im TO39-Gehäuse mit einer Aperturöffnung von fünf Millimetern im Durchmesser erweitert ab sofort das Sortiment des Dresdner Herstellers.

Der Blick auf sein Äußeres verrät eine erste Besonderheit. Dort, wo bei herkömmlichen Mehrkanaldetektoren die empfindlichen schmalbandigen Infrarotfilter mit speziellem Klebstoff montiert sind, sitzt in der Kappe ein Zentralfenster. Dieses wesentlich robustere Breitbandfilter – beispielsweise aus Saphir – bietet einen deutlich besseren Schutz gegen eindringende Feuchte. Für eine komplette hermetische Abdichtung kann es auch in die Kappe verlötet werden.

Die Kanalfilter finden sich stattdessen im Inneren des Detektors wieder. Dort sind sie abgeschirmt von mechanischem und physikalischem Stress oder anderen Belastungen rauer Umgebung – aber vor allem näher zu den pyroelektrischen Elementen. Die Verringerung dieses Abstandes und das in der Detektorkappe integrierte Zentralfenster sind zwei der Faktoren, die dafür sorgen, dass der Field of View (FOV) signifikant größer ausfällt. Gleichzeitig erlaubt diese Bauweise, die Elemente im Inneren des Detektors sehr viel dichter nebeneinander zu platzieren. Auf die pyroelektrischen Elemente trifft somit mehr Strahlung, wodurch ein stärkeres Signal erzeugt wird. Da zudem das optische Übersprechen der einzelnen Kanäle konstant niedrig bleibt, erweist sich der LRM-254 als äußerst leistungsstark.

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Der neue Detektor steht beispielhaft für eine innovative Produktlinie, die Anwendern zusätzliche Möglichkeiten für den Einsatz der Sensoren eröffnen. Die kompakte, miniaturisierte Konstruktion erlaubt, bei unveränderter Gehäusegröße mehr Kanäle zu platzieren. Genauso kann die gleiche Anzahl an Kanälen nun in deutlich kleineren Gehäusen integriert werden.

Diese Kombination aus Platzersparnis und widerstandsfähiger Konstruktion schätzen vor allem Anwender, die Sensoren in mobile Geräte integrieren möchten. Auf den Gebieten der Gas- und Flammensensorik spielt die immer kleiner werdende Peripherie eine entscheidende Rolle. Mit dem LRM-254, der aufgrund der miniaturisierten Stapelbauweise sogar thermisch kompensiert erhältlich ist, haben sie dank der neuesten Entwicklung von InfraTec wichtigen Spielraum hinzugewonnen. kf

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