Automatisierungstechnik

Andreas Mühlbauer,

ifm trotzt der Corona-Krise

Die Corona-Pandemie und die damit verbundene Rezession haben im abgelaufenen Geschäftsjahr auch ifm betroffen. Aufgrund der hohen Diversifizierung in den unterschiedlichsten Märkten und einer stabilen Supply Chain konnte die Unternehmens­gruppe jedoch beinahe einen Umsatz auf Vorjahresniveau erreichen. Das Ergebnis vom Vorjahr wurde übertroffen.

Christoph von Rosenberg, Finanzvorstand der ifm-Gruppe. © ifm electronic

Nach dem Rekordumsatz von rund 1 Mrd. Euro im Jubiläumsjahr 2019 hat der Spezialist für Automatisierungstechnik im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 960 Mio. Euro realisieren können. Dieses entspricht einem Rückgang von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Dass unser Umsatz währungsbereinigt nur rund 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken ist, verdanken wir einerseits der diversifizierten Markt- und Branchenstruktur unseres Absatzes, aber speziell im letzten Jahr auch unserer stabilen Supply Chain, wodurch wir unsere Kunden trotz enormer, pandemiebedingter Herausforderungen, fast ununterbrochen weltweit beliefern konnten“, sagt Christoph von Rosenberg, Finanzvorstand der ifm-Gruppe. „Auch wenn die Währungseffekte unsere Umsatzleistung um 2 Prozent geschwächt haben, so sehen wir die erbrachte Leistung mitten in einer globalen Rezession als Bestätigung unserer langfristen Wachstumsstrategie. Ein zentraler Erfolgsfaktor war einmal wieder das starke Wachstum unserer weltweiten Kundenbasis, die um 5,3 Prozent auf 183.000 gestiegen ist.“

Anzeige

Sehr früh zu Beginn der Corona-Pandemie hat ifm mit entsprechenden Maßnahmen reagiert und konnte so das Ergebnis (EBIT) im Vergleich zum Vorjahr auf 7,8 Prozent (Vorjahr 5,6 Prozent) steigern. Auch für die Sicherung der Arbeitsplätze waren die getroffenen Maßnahmen wichtig: Die Zahl der weltweit Beschäftigten betrug zum Jahresende 2020 rund 7.300 und konnte damit auf dem hohen Niveau von 2019 gehalten werden. Für das laufende Jahr zeigt sich von Rosenberg optimistisch: „Natürlich hängt viel vom Verlauf der Pandemie bzw. dem Impffortschritt ab. Wir sind aber mit einer hohen Auftragslast ins das Jahr 2021 gestartet und sehen uns gut für die Zukunft gerüstet, sodass wir glauben, bereits in diesem Jahr das Vorkrisenniveau zu übertreffen.“

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige