Härteprüfgerät
Härte messen mittels Ultraschallverfahren
PCE Deutschland hat das Härteprüfgerät PCE-5000 auf den Markt gebracht. Es kann verschiedene Härteeinheiten wie Rockwell, Brinell und Vickers unterscheiden und ermöglicht Messungen an unterschiedlichen Stahl- und Eisenteilen auch außerhalb des Labors.
Durch die Härteprüfung kann das Verschleißverhalten eines Gegenstandes festgestellt werden. Beispielsweise, wie lange ein Messer scharf bleibt, oder bei Schneidemaschinen die Abnutzung der Schneidklingen. Messungen aus jeder Position, auf kleinsten Raum und von unzugänglichen Stellen sind möglich.
Das Verfahren Contact Impedance wurde 1961 als Patent angemeldet. Sobald ein schwingender Körper Kontakt mit einer Fläche bekommt, wird die Frequenz verändert. Das PCE-5000 hat sich speziell an feinkörnigen und dünnwandigen Materialien, Legierungen sowie an chrombeschichteten Teilen bewährt. In der Galvanik, der Kraftwerkindustrie, im Fahrzeug- und Maschinenbau, in der Stahlindustrie und bei der Qualitätskontrolle sind die Einsatzmöglichkeiten enorm. Das Ultraschallhärteprüfgerät hat eine nach eigenen Angaben hohe Messgenauigkeit, ein sehr großes Display und kann bis zu 1.000 Messgruppen speichern.
Das Gerät sollte öfter kalibriert werden, beispielsweise nach 3-Monatiger Nichtanwendung, bei gravierenden Veränderungen der Umgebungsbedingungen oder nach Durchführung zahlreicher Messungen. Mit verschiedenen optional erhältlichen Kalibrierblöcken kann das Gerät aus eigener Hand kalibriert werden. Ebenfalls können zusätzliche Messsonden erworben werden, die an den Härteprüfer angeschlossen werden können. Die Sonden unterscheiden sich in der Testkraft, die aufgebracht werden muss, um unterschiedliche Oberflächenrauheiten prüfen zu können. kf







