Geschäftsjahr 2019

Andreas Mühlbauer,

Sick erreicht prognostizierte Ziele

Die Sick AG konnte ihr Wachstum im Geschäftsjahr 2019 fortsetzen. Der Sensorhersteller erhöhte seinen Umsatz im Geschäftsjahr um 7 Prozent auf 1.750,7 Millionen Euro.

Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender der Sick AG. © Sick

Das Wachstum lag somit deutlich über der Entwicklung der Sensorikbranche, die vom AMA Verband für Sensorik und Messtechnik mit -1 Prozent für 2019 angegeben wurde. Sick konnte 2019 einen erneut hohen Auftragseingang von 1.774,1 Millionen Euro verzeichnen. Die weltweite Beschäftigtenzahl stieg um 2,6 Prozent auf 10.204 Mitarbeitende.

Das Umsatzwachstum trug, neben anderen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, zu einer Erhöhung des EBIT um 13,1 Prozent auf 132,9 Millionen Euro bei, das mit einem Anteil von 7,6 Prozent des Umsatzes unverändert hoch blieb. Damit konnte Sick seine für das Geschäftsjahr 2019 prognostizierten Ziele erfüllen, wenngleich sich das Unternehmen mit einer Abkühlung der Weltkonjunktur, der Vertiefung globaler Handelsstreitigkeiten sowie einer schwierigen Marktsituation in der Fabrikautomation allgemein und der Automobilbranche im Speziellen konfrontiert sah. Das Unternehmen hat mit 11,5 Prozent erneut einen hohen Anteil des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert.

„Viele Industrien stehen vor einem tiefgreifenden Strukturwandel und die Dynamik der Digitalisierung nimmt weiter zu. Sick hält an den hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung fest, um neue Technologien zusammen mit unserem traditionellen Automationsgeschäft weiter voranzubringen. Nur so können wir gemeinsam mit unseren Kunden die Chancen digitaler Technologien nutzen, um agiler auf die sich schnell ändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu reagieren“, sagt Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender der Sick AG.

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Erstmals mehr als 10.000 Beschäftigte weltweit

Einhergehend mit dem Umsatzwachstum hat sich auch die Beschäftigtenzahl im Geschäftsjahr 2019 um 2,6 Prozent leicht erhöht. 10.204 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an den weltweiten Sick-Standorten tätig, davon 1.310 im Bereich Forschung und Entwicklung.

Schon vor Beginn der Ausbreitung des Coronavirus waren die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen herausfordernd. In den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2020 konnte Sick weiterhin einen guten Umsatz und Auftragseingang verzeichnen. Das Unternehmen beobachtet mit großer Sorge die Ausbreitung des Coronavirus sowie die Shutdowns in vielen Ländern und hat frühzeitig Maßnahmen umgesetzt, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das Unternehmen zu schützen und lieferfähig zu bleiben.

Laut Unternehmen zeichnet sich ab, dass Auftragslage und Geschäftsentwicklung in 2020 maßgeblich von der medizinischen und wirtschaftlichen Krise negativ beeinflusst werden. Doch auch in der derzeitigen Krisensituation ist die Nachfrage nach Automatisierungslösungen, beispielsweise in der Logistik, hoch.

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