China kauft Industriekameras
IDS verbucht zweistelliges Umsatzplus
Der Industriekamera-Hersteller IDS Imaging Development Systems verzeichnete im vergangenen Jahr ein sattes Umsatzplus von 20 Prozent und lag damit weit über dem vom VDMA für die industrielle Bildverarbeitung prognostizierten Wachstum von 5%. Für 2014 rechnet Firmenchef Torsten Wiesinger mit einem Plus von mindestens 12 Prozent.
Ein Grund für das überdurchschnittliche Umsatzwachstum ist die Stärkung des Auslandsgeschäfts. Die Exportquote stieg 2013 auf 40% (Vorjahr 32%). Dabei hat sich im asiatischen Markt der Umsatz mit China mehr als verdoppelt. "Unser Wachstumsmarkt wird in 2014 der asiatische bleiben; wir erwarten in China wieder eine hohe zweistellige Umsatzsteigerung", so Wiesinger. "Der Besuch des prestigeträchtigen japanischen Unternehmerverband Koken-Kai im Herbst letzten Jahres in unserem Hause zeugte von großem Interesse am technologischen Potential unserer Industriekameras."
Positive Wachstumsprognosen bieten aber auch der US-amerikanische und der europäische Markt. Hier setzt IDS auf eine noch engere Betreuung der Kunden und investiert weiter in den Ausbau der Vertriebsstruktur. Zusätzliche europäische Standorte sind in der Planung. Auch die Einführung neuer Produkte wird das Wachstum weiter voran treiben: Mit der Ensenso N20, einer Stereo-3D-Kamera mit GigE-Schnittstelle, und mit dem konsequenten Ausbau der USB 3.0 Kamerapalette will IDS die wachsenden Ansprüche des Bildverarbeitungsmarktes erfüllen.
"Neben der Entwicklung neuer Kamerafamilien investieren wir 2014 in die Erweiterung des Standortes Obersulm, um für das angestrebte Wachstum optimal gerüstet zu sein. Damit einher geht die Gewinnung weiterer qualifizierter Mitarbeiter", erklärt Jürgen Hartmann, Gründer und Geschäftsführer von IDS. Auf dem Firmengelände entsteht derzeit ein Neubau mit insgesamt 1.700 qm zusätzlicher Büro- und Produktionsfläche. kf









