Funkübertragung
Steute-Fußschalter verzichten auf Kabel
Die neueste Generation der Sicherheits-Funkfußschalter von Steute verzichten auf eine Leitungsverbindung zur Presse und kommunizieren über ein sicherheitsgerichtetes Funkprotokoll.
Bei Abkantpressen und anderen Umformanlagen ist der Fußschalter die zentrale Mensch-Maschine-Schnittstelle. Er wird häufig betätigt (im Dreischichtbetrieb sind bis zu zwei Millionen Schaltspiele pro Jahr realistisch) und übernimmt eine wichtige Sicherheitsfunktion, denn der Bediener kann mit ihm den Pressenhub nicht nur auslösen, sondern auch stoppen.
Für diese Aufgabe hat Steute die dreistufigen Sicherheits-Fußschalter der GF/GFS-Baureihe entwickelt. Sie haben eine niedrige Pedalhöhe, die eine ergonomische und ermüdungsfreie Betätigung erlauben soll. Das sei gerade beim Betrieb als Zustimmschalter wünschenswert, da das Pedal über längere Zeit in der Mittelposition gehalten werden müsse, so der Hersteller.
Die neueste Generation der Sicherheits-Funkfußschalter von Steute, die auf der Euroblech 2018 zu sehen waren, verzichten auf eine Leitungsverbindung zur Presse und kommunizieren stattdessen über ein sicherheitsgerichtetes Funkprotokoll mit der zugeordneten Steuerung.
Die Fußschalter mit der Bezeichnung RF GFS 2D(VD) SW2.4-safe können in Anwendungen gemäß Performance Level e (EN ISO 13849-1) und SIL 3 (IEC 61508) eingesetzt werden. Sie sind optional mit einer Tragestange und einem Not-Aus-Taster verfügbar, der das Stopp-Signal ebenfalls per Funk überträgt.
Zu den Anwendungsmöglichkeiten der Sicherheits-Funkfußschalter gehören Abkantpressen, Gesenkbiegepressen, Biegeanlagen und andere Umformanlagen. Die Signalübertragung läuft kabelloxs über das von Steute entwickelte sicherheitsgerichtete Funkprotokoll sWave-safe. Der Hersteller weist auf eine größere Bewegungsfreiheit und optimale Ergonomie hin, außerdem sei die Verfügbarkeit der Fußschalter höher, weil kein Kabel beschädigt werden könne. as









