Safety
Ethernet-Schnittstellen schützen
Pilz erweitert sein Portfolio im Bereich Bedien- und Meldegeräte mit dem Bedienelement PIT oe ETH. Es ist mit einem aktivierbaren Ethernet-Port versehen und schützt frei zugängliche Ethernet-Schnittstellen in der Industrie vor missbräuchlichem Zugriff.
Das kompakte Bedienelement sorgt somit für mehr Security. Als Industrie-Ethernet-Schnittstelle kann es wie eine Firewall Netzwerkverbindungen vor unbefugtem Zugriff von außen sowie den direkten Zugriff auf Human Machine Interfaces und Steuerungsdaten von intern sichern. Bei Anlagen und Maschinen schützt PIToe ETH das Netzwerk und damit Know-how und Investition.
Mit der aktivier- und abschaltbaren Ethernet-Schnittstelle können Anwender ihr Netzwerk umfassend schützen: Wer wann und wie auf sensible Maschinendaten zugreifen darf, kann individuell secure geregelt und nachvollzogen werden. Denn in Kombination mit der Ausleseeinheit PITreader von Pilz erfolgt die Aktivierung der Schnittstelle ausschließlich bei entsprechender Berechtigung. Anwender erhalten eine vollumfängliche Datenflusskontrolle über ihre Netzwerke.
Sicherheitsanforderungen erfüllt
Das Bedienelement erfüllt sowohl die Sicherheitsanforderungen an Maschinenhersteller als auch an Betreiber: Die Maschinenverordnung nimmt Maschinenhersteller spätestens ab Januar 2027 in Bezug auf Security-Maßnahmen in die Pflicht. Für Maschinenbetreiber in Deutschland etwa gilt bereits heute die Technische Regel für Betriebssicherheit TRBS 1115 als Ergänzung zur Betriebssicherheitsverordnung, die unter anderem fordert, dass nicht benötigte Hardwareschnittstellen deaktiviert oder blockiert werden und nicht autorisierte Kommunikationsverbindungen abgeschaltet sein müssen. Die Elemente sind für Einbauöffnungen mit einem Durchmesser von nur 22,5 mm mit Verdrehsicherung vorgesehen und fügen sie sich in das Design von Maschinen und Anlagen ein.









