Zwei Roboter ergänzen sich im Kommissioniereinsatz
Fetch and Freight, die zweieiigen Roboterzwillinge
Von Fetch Robotics kommen mit Fetch und Freight zwei neue Roboter, die in Lagerhäusern für die Kommissionierung und mehr Effizienz sorgen sollen. Das Paar übernimmt Arbeiten im Duo. Fetch verfügt über einen Greifer und entnimmt die Ware aus dem Regal. Freight – mit einem Korb – nimmt die Produkte entgegen und transportiert sie weiter.
Das Roboterpaar ist abhängig voneinander unterwegs. Lange Strecken legt Freight zurück, während für die Arbeit zwischen den Regalen der vergleichsweise große Roboter Fetch zuständig ist. Die Zuordnung von mehreren Frachtrobotern zu dem Holdienst von Fetch ist möglich.
Nach Angaben von Fetch Robotics' Chef Melonee Wise gegenüber dem Webblog IEEE Spectrum galt es, einen Roboter zu entwickeln, der schnell und agil genug ist, um sich zwischen den Regalen zu bewegen und der andererseits auf einer stabilen Basis steht, die nicht kippt, wenn am Greifarm eine größere Last hängt. Fetch besitzt sieben Freiheitsgrade und kann sechs Kilogramm schwere Gegenstände greifen.
Die Roboter weisen ein Anti-Kollisionssystem auf Laserbasis auf. Fetch kann seinen Arm bis zu zwei Meter ausfahren. Eine 3D-Sensoreinheit sitzt in der Nähe des Greifers und macht den Roboter sehend..
Auch Freight fährt mit einem Laserscanner durch die Gegend bei zwei bis drei Meter in der Sekunde, was zwischen 7,2 und 10,8 Kilometer pro Stunde entspräche. Freight weist eine Ladefähigkeit von 70 Kilogramm auf.
Sofern ein Verzicht auf die Holdienste von Fetch angebracht ist, können die Fracht-Kerlchen auch Menschen zugeordnet werden und ihnen behilflich sein, herausgenommene Waren zu transportieren. Der Roboter orientiert sich dabei mit einer optischen Umgebungserkennung.
Fetch soll weniger als 100.000 US-Dollar kosten, Freight etwa ein Drittel. Die Roboter sollen noch im zweiten Quartal 2015 auf den Markt kommen. bw












