SHL Automatisierungstechnik kooperiert in der Technikausbildung

Praktikum am Roboter

Bereits zum vierten Mal hat die SHL Automatisierungstechnik in ihrem Technologie- und Schulungszentrum in Böttingen Ende April ein Roboterpraktikum für Nachwuchskräfte durchgeführt.

Gruppe A mit Professor Prof. Dr.-Ing. Stephan Messner und Christine Lambart Reu von der Hochschule Tuttlingen (links außen) und SHL-Schulungsleiter Bernhard Rombey (rechts). (Fotos: SHL)

Das Projekt ist Teil des von der Hochschule Tuttlingen praktizierten „Out-House-Lab“, in dem Studenten praxisnah an den Industriealltag herangeführt werden. Insgesamt 22 Teilnehmer nutzten an den zwei Tagen die Chance, bei SHL spannende Einblicke in die Robotertechnik zu erhalten. Ziel ist es, den „Kollegen“ Roboter selbst zu programmieren und in Aktion zu beobachten.

„Am ersten Tag gab es eine theoretische Einweisung in Robotertechnik, deren Anwendung und die Programmierung“, schildert SHL-Schulungsleiter Bernhard Rombey. Der zweite Tag war praxisorientiert: Die Teilnehmer gestalteten ihre Projekte selbst, die der Roboter anschließend in die Tat umsetzte. Eine Gruppe entschied sich für „Nachhilfeunterricht“ und lehrte dem Roboter das Schreiben. Dieser brachte anschließend die Vornamen der Teilnehmer fehlerfrei zu Papier. Wieder andere gingen pragmatisch vor: Sie montierten eine Vorrichtung am Roboterarm und automatisierten damit das Öffnen von Bierflaschen. „Die Studenten waren sehr engagiert und begeistert bei der Sache. Wir haben gemeinsam und mit viel Flexibilität Lösungen entwickelt – das kam bei den jungen Leuten gut an“, sagt Rombey.

Gruppe B mit Schulungsleiter Bernhard Rombey (rechts) vor den Arbeitsräumen der Roboter in dem modernen SHL-Technologie- und Schulungszentrum in Böttingen.

Die SHL Automatisierungstechnik engagiert sich als Fördermitglied der Hochschule Tuttlingen ebenso wie in der Berufsausbildung als Partner der Berufsschule Spaichingen und der Technikerschule Balingen. Das Technologie-Unternehmen leistet damit einen Beitrag, das internationale Wachstum durch die Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen und Fachkräften aus der Region selbst zu bewältigen. Diesem Anliegen trägt auch die überdurchschnittlich hohe Ausbildungsquote bei SHL von mehr als zehn Prozent Rechnung. bw

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