MRK + Cobots

Blech mit Gewinde

Da stellt man sich zuerst einen Blechdurchzug vor, der dann mit Gewindeschneiden veredelt wird. Für viele Blechkörper, Gehäuse und schon beschichtete Blechteile aus möglicherweise hochfesten Blechen gibt es etwas Besseres: Das ist die Einstanzmutter. Es ist ein geometrisch fertiges Teil mit einem Stanzbund. Das Blech liegt auf einer Matrize auf, der Stanzbund schneidet ein Loch ins Blech, der Abfall fällt durch die Matrize, das Blech wird in die Mutter geprägt und in den Hinterschnitt der Mutter gepresst. Fertig. Die Mutter wird in einem Arbeitsgang untrennbar mit dem Blechteil verbunden. Üblicherweise werden Einstanz-Muttern der Größe M5 bis M10 verwendet bei Blechdicken von 0,6 bis 2,5 Millimeter.

Der Arbeitsgang kann an stationären Pressen erfolgen. Es gibt aber auch Roboterzangen, die auf pneumohydraulischem Weg bis zu 60 Kilonewton Presskraft aufbringen und von einem Drehgelenkroboter geführt werden. Damit lassen sich dann Muttern freiprogrammierbar auf einem Blechkörper setzen. Die Muttern werden entweder vom Magazin entnommen oder von einem Zuführgerät zum Stanzkopf der mobilen Presse gebracht. Diese ist in der Grundform eines C-Gestells ausgebildet. Der Kraftfluss schließt sich somit innerhalb der Presse. Der Freiarm des Roboters wird nur durch Gewichtskräfte belastet. Was halten Sie von diesem Verbindungssystem?he

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