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Artikel und Hintergründe zum Thema

MRK + Cobots

Etliche Tonnen

bewegt ein Postmitarbeiter pro Schicht – ständiges Bücken und Heben. Container mit Postpaketen werden heute noch von Hand entladen. Da ächzen am Ende nicht nur die Bandscheiben. Besserung verheißt ein gemeinsames Forschungsprojekt der Uni Bremen und der Deutschen Post – der Paketroboter, ein vollautomatisches System zur Entladung von losen Stückgütern wie Postpaketen aus Containern. Ein Standard-Industrieroboter, der sich auf einer (zum Patent angemeldeten) lenkbaren Plattform befindet, bildet die Basiskomponente des Paketroboters. Laserscanner, Bildverarbeitungssoftware und ein individueller, austauschbarer Greifer komplettieren das System. Der Laserscanner misst den Container-Innenraum dreidimensional. Das Scannerbild wird auf einen PC übertragen. Dort werden die Koordinaten für den Robotergreifer mittels einer Software erkannt, die EADS Space Transportation entwickelte. Der Roboter entlädt Pakete unterschiedlicher Größe und Form – bis zur standardisierten Paketmasse von 31,5 Kilogramm – sicher und schnell aus einem Container aus und legt sie auf ein Förderband ab. Durch die Roboter gestützte Optimierung logistischer Prozesse kann man Zeit und Kosten sparen sowie monotone und körperlich anstrengende Arbeitsvorgänge für den Menschen erleichtern. Mögliche Einsatzorte für den neuen Paketroboter sind die 33 Verteilzentren der Deutschen Post in Deutschland. gm

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