Motek schließt überaus erfolgreich
Der Messe-Block ist ein Erfolg
Die Neuordnung der Motek ging in diesem Jahr mit einigen Rekorden einher: mehr Besucher, mehr Hallen, mehr Fläche. Vom 05. bis 08. Oktober 2015 fanden in Stuttgart die Motek und die Bondexpo statt. Erstmals kam das neue Hallenlayout zum Tragen, das durch den Wegfall der Halle 1 eine blockförmige Anordnung der Motek und der Bondexpo in den beiden Hallensträngen 3, 5, 7 und 9 sowie 4, 6 und 8 ermöglichte. Das „Wagnis“, so Veranstalter Schall, ist geglückt. Mit 908 Ausstellern aus 25 Nationen zur Motek plus 112 Ausstellern aus neun Nationen zur Bondexpo durchbrach das Fachmessen-Duo erneut die 1000er Marke. Es gab auch einen signifikanten Flächenzuwachs auf insgesamt 68.000 Quadratmeter (plus 5.000 Quadratmeter), weil viele der „Altaussteller“ größere Präsentationsstände buchten.
Mit 38.568 Fachbesuchern zum Rekord
Mehr Werbung, eine Optimierung der Nomenklatur und die Fokussierung auf die Prozess- und Systemlösungs-Kompetenz in der Produktions- und Montageautomatisierung das Zielgruppen-Spektrum brachte zudem einen Zuwachs bei den Fachbesuchern auf 38.568. Dies entspricht einem bemerkenswerten Plus von rund acht Prozent,. Die Fachbesucher kamen aus 99 Ländern der Erde, weshalb der Motek-Veranstalter sich das Prädikat „Welt-Leitmesse für die Produktions- und Montageautomatisierung“ einfordert.
Rainer Bachert, langjähriger Projektleiter, zur gelungenen Premiere mit dem neuen Layout: „Das Konzept mit der neuen Hallenkonstellation der blockartigen Aufteilung auf die gerade und die ungerade nummerierten Hallenstränge ist buchstäblich angekommen und damit aufgegangen. Viele Aussteller waren zunächst skeptisch, bestätigten uns aber zum Schluss der Veranstaltung, dass sie deutlich mehr Besucher hatten und der Zustrom über die ganzen Tage anhielt bzw. immer weiter anstieg.
Sichtbar wird dies im Übrigen auch an den Rekordzahlen bezüglich des begleitenden Aussteller-Forums, zu dem 1.241 Teilnehmer registriert werden konnten. Die Auswahl und neue Strukturierung der Themen wie z. B. den „Roboter-Tag“ sprachen mehr Fachbesucher an. Außerdem ergab sich eine erhebliche höhere Verweildauer im Forumsbereich, weil viele Teilnehmer sich nicht nur für einzelne Vorträge interessierten, sondern ganzen Vortragsreihen folgten. Der Termin für die nächste Veranstaltung steht bereits fest: 10. bis 13. Oktober 2016. Dann soll es wieder einige Neuerungen und qualitative Optimierungen geben, verspricht Schall.
Die ungenutzte Messehalle 1 fand übrigens vorübergehend einen anderen Verwendungszweck. In der Nacht auf den dritten Messetag zogen vorübergehend die ersten von 2.500 Flüchtlingen ein.
bw












